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Senatsausschuß für «Restaurierung» des Elsaß

Posted on octobre 21st, 2014 by Klapperstein

Der Sonderausschuß des französischen Senats für die umstrittene Gebietsreform hat heute einer von den elsässischen UMP-Senatoren Catherine Troendlé, René Danesi, Fabienne Keller, Guy-Dominique Kennel und André Reichardt vorgeschlagenen Änderung des ersten Artikels des Gebietsreformgesetzes zugestimmt, der bestimmt, daß das Elsaß als eigenständige Region bestehen bliebe, während Lothringen allein mit Champagne-Ardennes fusionnieren würde.

Der Senat selbst soll ab dem 28. Oktober erneut über das Gesetz debattieren. Sollte die französische Hohe Kammer diesen Vorschlag des Ausschusses annehmen, bedürfte es noch einer – bisher eher ungewissen – Bestätigung durch die Nationalversammlung bzw. einer Umkehr der französischen Regierung, um die von der überwältigenden Mehrheit der Elsässer abgelehnten Zwangsfusion des Elsaß mit Welschlothringen und Champagne-Ardennes doch abwenden zu können.

Quelle : Hytt Morje

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Senatsüesschuß fer « Restaurierung » vum Elsaß

D’r Sonderüesschuß vum französche Senat fer d’umstritteni Gebietsreform het hytt ere vun de elsassische UMP-Senatore Catherine Troendlé, René Danesi, Fabienne Keller, Guy-Dominique Kennel un André Reichardt vorg’schlawene Änderung vum erschte-n Artikel vum Gebietsreformg’setz züeg’stimmt, wo b’stimmt, aß ‘s Elsaß as eigenständigi Region b’stehn bliet, während Lothringe allein mit Champagne-Ardennes fusionniere tät.

D’r Senat selbscht soll ab dem 28. Oktober erneut üewer’s G’setz debattiere. Sott d’französchi Hohi Kammer zalle Vorschlaa vum Üesschuß annemme, tät’s noch ere – bisher ehnder ung’wisse – Bestätigung durich d’Nationalversammlung bzw. ere Umkehr vun d’r französchen Rejierung brüüche, fer die vun d’r überwältigende Mehrheit vun de Elsasser abg’lehnti Zwangsfusion vum Elsaß mit Welschlothringe un Champagne-Ardennes doch abwende züe köenne.

Quelle : Elsasser Zittung

Nationalversammlung stimmt schließlich Sprachencharta zu

Posted on janvier 28th, 2014 by Klapperstein

Presserundschau Nationalversammlung stimmt fer Ratifizierung vun d’r Sprochecharta

D’ franzeschi Nationalversammlung hett hytt mit 361 Stimme geje 149 de Gesetzesvorschlaa vum bretonische SP-Abgeordnete Jean-Jacques Urvoas bezüeglich vun d’r Ratifizierung vun d’r Europäische Charta fer Regional- un Minderheitesproche ang’numme. ‘S isch ‘s erscht Mol, aß e franzesch Parlament d’ Existenz vun de Sproche vun de allogenen Vöelker anerkenne tüet.

Um Gesetzeskraft züe erlange soll ‘s jetze vun de Abgeordnete ang’nummene Verfassungsänderungsgesetz entweder vum franzesche Vollik per Volksentscheid g’billigt oder vum Parlamentskongreß (Nationalversammlung un Senat zsamme) im Schloß Versailles mit ere 3/5-Mehrheit abg’segnet wäre. D’ Entscheidung bzw. d’ Initiativ, entweder e Referendum üeszüeschriewe oder de Kongreß inzüeberüefe, obliegt em Staatspräsidente.

D’r Ball liegt also ab jetz bim Staatspräsident François Hollande, wobi d’r Verfassungsrat sich zwiefelsohne mit d’r Verfassungsmäßigkeit vun zallem Gesetz tüet vorerscht üesenandersetze müen, da d’ Gegner vun de Landessproche küem uf zalli Inspruchsmöeglichkeit tüen verzichte welle.

Presserundschau Nationalversammlung stimmt für Ratifizierung der Sprachencharta

Die französische Nationalversammlung hat heute mit 361 Stimmen gegen 149 den Gesetzesvorschlag des bretonischen SP-Abgeordneten Jean-Jacques Urvoas bezüglich der Ratifizierung der Europäischen Charta für Regional- und Minderheitensprachen angenommen. Es ist das erste Mal, daß ein französisches Parlament die Existenz der Sprachen der allogenen Völker anerkennt.

Um Gesetzeskraft zu erlangen soll das nun von den Abgeordneten angenommene Verfassungsänderungsgesetz entweder vom französischen Volk per Volksentscheid gebilligt oder vom Parlamentskongreß (Nationalversammlung und Senat zusammen) im Schloß Versailles mit einer 3/5-Mehrheit abgesegnet werden. Die Entscheidung bzw. die Initiative, entweder ein Referendum auszuschreiben oder den Kongreß einzuberufen, obliegt dem Staatspräsidenten.

Der Ball liegt also ab jetzt bei Staatspräsident François Hollande, wobei der Verfassungsrat sich zweifelsohne mit der Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes wird vorerst auseinandersetzen müssen, da die Gegner der Landessprachen kaum auf diese Einspruchsmöglichkeit werden verzichten wollen.

Quelle : Hytt morje!

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