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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

Gedanken eines noch nicht kolonisierten Elsässer

Posted on avril 19th, 2014 by Klapperstein

Gedanken eines noch nicht kolonisierten Elsässer am Anfang des Jahres 2014

Schon sind wir bald im Frühling. Wir möchten aber noch an das vergangene Jahr 2013 erinnern und da haben die Heimatbewussten richtigen Elsässer ein schlechtes Andenken, wenn wir von der Volksbefragung (Referendum) sprechen. Und mit Recht sind doch viele Wähler den auf den Lauer liegenden Jakobinern auf dem Leim gegangen und haben mit NEIN gestimmt.

Es ist eine Frechheit, was sich solche Leute die zu uns kommen, sich alles erlauben. Es kommt ihnen auf eine Lüge nicht an. Wir denken an die Ultrajakobiner von der Sorte JL. Mélanchon und Marine Le Pen, die in unser Land vor einem Jahr kamen um die Elsässerinen und Elsässer zu verirren. Da auf einmal sind sich die Linksextremen und die Rechstextremen einig. So zu sagen auf der selben Wellenlänge. Solche Unruhestifter sollte man aus unserem Land jagen. Die haben sich nicht in unsere elsässischen Angelegenheiten einzumischen. Das soll einmal gesagt sein, auch für Zusammenlegung von 2 Départements ging.

Aber dass es zu diesem Ergebnis kam, ist auch unseren Landsleuten anzukreiden. Sie sind auch schuldig. Bei vielen fehlt es an Geschichtskenntnissen, besonders wenn es um das Elsass geht. Leider…Natürlich haben auch die hier wohnhaften Nicht-Elsässer ihre Stimme abgegeben (und das sind nicht wenige) und es ist zu vermuten dass eine grosse Zahl sich für das NEIN entschieden haben.

Dieses jakobinische Gift : « Die Republik ist in Gefahr » oder « die France une et indivisible » hat seine Wirkung nicht verfehlt; Obwohl auch Franzosen mit JA gestimmt haben. « Nous sommes plus fort si, ensemble, nous sommes réunis » sagte mir dieser aus der Gegend von Perpignan stammende Mann. Der gesunde Menschenverstand ist Gott sei Dank, noch nicht ganz ausgestorben bei allen unserer Mitbürger; Auch die Elsässer die man jahrelang der französischen Gehirnwäsche unterzogen hat um aus Ihnen richtige, gesinnungsmässige Franzosen zu machen (nach dem Wunsch der Jakobiner), können von diesem Beispiel eines Katalanen etwas lernen.

Aber noch zurück zu dem erwähnten Mangel an Geschichtskenntnissen. Weiss der Elsässer überhaupt dass er… von den Alemannen oder den Franken abstammt ? Merkt er nicht dass die Mehrzahl der Familiennamen deutschen Ursprung sind ? Dasselbe gilt auch für die Ortsnamen. Die sind alle viel älter als die französische Gegenwart im Elsass. Die gab es schon vor 1648 als die Franzosen unser Land eroberten, in Besitz nahmen, und ohne Volksbefragung.

Es lohnt sich dass die Eltern die noch eine wenig Stolz auf ihre Wurzeln haben, und selbst die Geschichte ihres Landes kennen, ihr Wissen ihren Kindern übermitteln. Denn in der Schule lernen sie es nicht.

Auch ist es von äusserster Wichtigheit mit den Kindern und auch mit den Erwachsenen in unsrer Muttersprache zu sprechen. Für die Elsässer ist es natürlich elsässerdeutsch (alemanisch und fränkisch). Auch die Schriftsprache ist von grossem Nutzen. Die französische Sprache die eine importierte Sprache bei uns im Elsass ist, teilweise auch in Lothringen, diese Sprache ist nicht in Gefahr, wird sie doch jedem Kind vom ersten Schuljahr an obligatorisch aufgezwungen. Unsere Muttersprache ist gefährdet und zum Verschwinden verurteilt, wenn die Lage sich nicht ändert. Wir sind zum Kämpfen gezwungen um unsere Rechte zu verteidigen.

So geht es auch den Bretonen, den Basken, den Katalanen, den Korsen und Okzitaner in diesem Land, dass von Freiheit spricht und aber die Völker unterdrückt die es beherrschen will. Deshalb unsere Parole : Do sìn mer d’heim, do rede mer unsere Müetersproch. Nur d’Müet nìt verliere.

J. Kauffmann

Quelle : Unser Land

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