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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

Brocken für die Zweisprachigkeit

Posted on décembre 16th, 2011 by Klapperstein

« Petit rappel historique, en 1990 par exemple, les deux Conseils généraux alsaciens ont adopté à l’unanimité un texte intitulé « le bilinguisme, grande cause régionale ». Une grande cause régionale qui ne reçoit, en tout et pour tout, qu’un millième de notre budget !! »

David Heckel, conseiller général du Bas-Rhin

Vote du budget du Conseil Général du Bas-Rhin:  interventions de David Heckel

Séance plénière du 12 et 13 décembre 2011 / Conseil Général du Bas-Rhin

Rapport CG/2011/118 : Actions éducatives et de formation en faveur des jeunes

Je souhaiterais intervenir sur la partie « bilinguisme ». Dans cette enveloppe budgétaire, 1 Million d’Euros est versé à l’Education Nationale au titre de la Convention Quadripartite. Cet argent est-il bien employé puisque les objectifs affichés ne sont pas atteints. J’entends avec satisfaction qu’un bilan à mi-parcours va être fait, c’est urgent ! Il me parait souhaitable d’envisager une suspension du paiement, ou à minima de la conditionner à des résultats !

L’Education Nationale n’est peut-être pas le meilleur partenaire en matière de bilinguisme. Raison pour laquelle nous soutenons également la société civile, qui a travers notamment l’Association ABCM, pallie à certains manquements de l’EN. Mais ces associations rencontrent des difficultés et le soutien des pouvoirs publics est insuffisant. Certes l’aide est revalorisée à hauteur de 234 000€ pour les classes ABCM. Cependant l’école de Binderheim par exemple est  menacée car non soutenue par les collectivités qui n’ont pas apporté de garantie bancaire, nécessaire à l’achat d’un terrain.

De plus, comme vous le savez tous, le Rectorat souhaite mettre en place une expérimentation à 8h, une initiative unilatérale qui n’a été ni débattue ni validée par les assemblées alsaciennes. Il serait logique que nous ayons un débat sur ce sujet, et en l’état je ne voterai pas ce rapport.

Vote : Abstention

Rapport CG/2011/120 : Actions culturelles

Ce rapport propose d’attribuer des crédits consacrés au soutien à la pratique du dialecte alsacien et des parlers locaux à hauteur de 108’000€ (dont 70’000€ pour l’OLCA). SI j’approuve bien entendu ces aides, je souhaite également rappeler qu’à de nombreuses reprises, notre assemblée a pris des motions en faveur de la langue régionale. Petit rappel historique, en 1990 par exemple, les deux Conseils généraux alsaciens ont adopté à l’unanimité un texte intitulé « le bilinguisme, grande cause régionale ». Une grande cause régionale qui ne reçoit, en tout et pour tout, qu’un millième de notre budget !! C’est trop peu et ce n’est que de l’accompagnement thérapeutique en ce qui concerne le déclin de l’alsacien.  1,1 Million d’€, cela représente 5 kilomètres de piste cyclables…

Enfin charité bien ordonnée commence par soi-même. Une des rares avancées de ces dernières années a été la mise en place d’un accès à des cours d’alsacien/elsässerditsch pour les agents du Conseil Général intéressés. Notre collectivité avait ainsi décidé de s’auto-appliquer la charte européenne des langues minoritaires, charte que la France refuse toujours de ratifier.

Or ces cours n’ont pas repris à la rentrée en septembre. Apparemment la demande est là, ce n’est pas faute de participants. J’ai déjà posé la question mais je n’ai pas obtenu de réponse à ce jour. S’agit-il d’une volonté d’économie ? Si oui, ce sont des économies bien mal placées à mon avis.

Vote : Abstention

Quelle : Unser Land

Die rettbare Sprache

Posted on octobre 1st, 2011 by Unsri Heimet !

Denis Lieb, David Heckels Vorgänger im unterelsässischen General Rat (Zwazantzet),  über Elsässerdeutsch, seine heutige Situation und seine Zukunft.

Hinweis: Diese Video wurde nur auf Bretonnisch untertiteln, die einsprachigen Franzosen im Elsass sollen sich selbst anpassen um Elsässerdeutsch besser zu verstehen !

Leb wohl, Elsaß, mein geliebtes Land

Posted on août 26th, 2011 by Klapperstein

Ein Abschied

So muss ich nun denn von dir Abschied nehmen! Abschied von dir, meinem liebsten, meinem so heißumkämpften Elsaßland! Nicht etwa weil ich dich verlassen will, nicht weil ich den letzten Weg gehe, noch nicht gehe, sondern weil du gehst, mein Heimatland. Gewiss du gehst mit kleinen Schritten, man merkt es‚   langsam entfernst du dich von uns‚ von mir, von Tag zu Tag ein bißchen mehr. Mit diesen kurzen Schritten, denen man wohl anmerkt, wie ungern du eigentlich gehst. Manchmal mein ich sogar, es sind zögernde Schritte, als ob du darauf wartetest, daß man dich zurückruft. Aber es ruft dich niemand zurück, es wird dich niemand aufhalten. Am allerwenigsten die, die so tun, als wollten sie dich aufhalten.

So gehst du nun, in dein Schicksal ergeben, lösest dich auf in diesem fremden Land, das sich dir rücksichtslos aufgedrängt hat, das dich in dieser doch liebevoll sein wollenden Umarmung erstickt.

Wenn ich durch die alten, klangvollen Gassen gehe, durch die Gassen unserer Städte oder Dörfer, wenn ich durch den herrlichen Rebengarten unserer Vorvogesenhügel oder durch die dunklen Vogesenwälder streife, wenn ich durch das sonnige Ried spaziere, da hör ich immer oder fast immer nur diese fremden Laute, die nicht die Laute meiner Heimat sind, nicht die Laute meiner Muttersprache sind. Wohl verstehe ich sie, wohl sind sie mir vertraut, wohl hör ich sie nicht ungern, aber es sind nun einmal doch fremde Laute.

Wo ist meine Sprache geblieben?

Die Sprache meines Landes, die Sprache meines Elsaßlandes, die Sprache des Herzens, die Sprache meines Herzens. Sie ist noch nicht ganz verschwunden, aber sie haben es schon geschafft aus ihr die Sprache des “Nachbarn“ zu machen, bald wird sie im eigenen Land eine Fremdsprache sein!

Sie sprudelt noch manchmal über verwelkte Lippen, wie ein nie versiegender‚ erfrischender Quell. Wenn alte Leute beisammen sitzen, wenn sie den Abendsonnenschein genießen und von vergangenen Zeiten reden, die nie mehr kommen werden. Ja, dann tritt sie plötzlich hervor, wie von einem Zauberwort herbeigelockt. Ja, dann ist sie da, meine Sprache, als ob sie nie verschwunden wäre.

Das sind aber leider nur diese zögernden Schritte der abziehenden elsässischen Sprache, die Schritte, von denen man meint sie würden den Abzug aufhalten. Wenn dann die Nacht über dem Land liegt, wenn alles schweigt, ja, dann keimt die Hoffnung wieder auf. Aber am nächsten Morgen, wenn die Sonne aufzieht, dann hat mein Land wieder einige Schritte mehr in die falsche Richtung gemacht.

Jahrelang hab ich gehofft, es wird einmal einer aufstehen und dir in die Quere treten, dich zum Bleiben auffordern, was sag ich, dazu zwingen. Viele hätten es tun können! Die hatten wahrscheinlich Wichtigeres zu tun. Als ob nicht gerade dies das Wichtigste wär. Ich hab es auch versucht, bin verlacht worden.

« Wo denkst du hin? », hat man mir gesagt, “die Sprache des Elsasses ist gesund und munter wie am ersten Tag! »

Als ob sie wüssten, wie sie war am ersten Tag!

Mag sein, daß sie gesund und munter ist, meine Sprache, aber es spricht sie niemand mehr. Geschrieben wird sie noch, gelegentlich. Von einigen literarischen Spracharchäologen. Denn sie ist ein Altertum geworden, meine Sprache, leider steht sie sogar unter Denkmalsschutz. Und bald werden die Sprachhüter den letzten Bauern, die diese meine Sprache als ihr tägliches Brot betrachten, verbieten sie so zu reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, wie sie gesprochen werden soll.

Denn diese Sprachhüter haben dir nicht etwa gesagt: bleib doch hier, wo du hingehörst, bleib hier, du gehörst zu diesen Menschen am Rhein, zu den Menschen im Land! Nein, das haben sie nicht gesagt, sie haben gesagt: jetzt wollen wir mal festhalten, wie diese Sprache überhaupt geschrieben und geredet sein soll. Es muß doch endlich mal Ordnung geschaffen werden in diesem Wirrwarr der elsässischen Mundarten!

Das war dann der Gnadenstoß, von dem du dich wohl nicht erholen wirst, mein liebes, vertrautes Elsässerditsch.

So bin ich denn hoffnungslos geworden. Vielleicht auch, weil ich älter geworden bin.

Man spürt es eigentlich nicht, aber die Zeit nagt an einem, lautlos, pausenlos, geduldig und erbarmungslos, genau wie sie an der Sprache nagt. Als wär man nur ein Knochen, ein alter Knochen, den man den Hunden vorgeworfen hat, die einem den Garaus machen, wie es in Paris seit nahezu dreihundert Jahren vorgemerkt ist.

Aber ich gebe es zu, dein Platz ist nicht mehr hier, unter den Lebendigen.

Jetzt gehörst du nicht mehr ins Reich der Lebendigen, jetzt gehörst du bereits ins Reich der Toten, der toten Sprachen. Sie haben es geschafft, die welschen Gockel, dich aus deinem eigenen Land hinaus zu ekeln. Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis du ganz verschwunden bist. Aber, so denken unsere edlen Archäologen, so schlimm ist das nicht. Man hat ja heute Kassetten und CDs, also kann dieses Kuriosum aus einer anderen Zeit, aus einer anderen Welt festgehalten werden. Für künftige Generationen, die sich lächelnd ironisch an diese weit zurückliegenden Zeiten erinnern werden.

Was haben sie mit unseren Dörfern gemacht, die sich wohl alle glichen in ihrer Heimeligkeit, aber doch alle verschieden waren? Sie haben sie mit Neusiedlungen umstellt, in denen alle Stile und Geschmacksverirrungen, die man sich nur vorstellen kann, vertreten sind. Sie haben sie mit diesen Siedlungen umstellt, wie man eine feste Stadt mit Truppen umstellt, bevor man sie zur Übergabe zwingt, wie sie es mit Straßburg und Mülhausen gemacht und somit diese endlich zur Strecke gebracht haben. Und die Dorfkinder mussten wohl oder übel mit den Siedlungskindern die fremde Sprache reden.

Es ist ja gut, wenn man verschiedene Sprachen beherrscht, je mehr desto besser. Aber doch, verdammt noch mal, nur unter der Bedingung, daß man dabei die eigene Sprache nicht vergißt, geschweige denn sie verleugnet!

Das haben sie bei dir geschafft. Deine Kinder haben dich verleugnet! Dagegen kann niemand mehr was tun. Gegen diese gottvergessene Schurkerei ist kein Kraut gewachsen. So leb denn wohl, mein lieb Elsaßland!

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooGabriel Andres

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Rührend und überwältigend  ist dieser Text. Wie traurig, hoffnungslos  können Gedichte sein. Seine Schönheit soll uns daran errinern, dass Hochdeutsch als Schriftform unseres Elsässerdeutschen war und  bleiben muss. Denn wir haben weder auf den Franzosen noch auf den Preussen gewartet, um Hochdeutsch zu lesen und zu schreiben. Heute, im 21. Jahrhundert noch mehr als zuvor, darf das Elsasserditsch für sein Fortleben seine Bindung zum Standarddeutschen auf keinen Fall verlieren. Das Hochdeutsche ist heute nicht nur eine Schriftsprache, sondern auch die Sprache der Medien, insbesondere des Fernsehens.

So wunderschön und aussichtslos dieser Text sei, möchte Schönheit jedoch auch in Hoffnung, Großmut und Ausgeglichenheit erscheinen. Die Zukunft ist für Einen voller Überraschungen, sogar auch für den tapfersten und traurigsten Krieger.

Der Ruf, der das Elsässerdeutsch zurückruft, der will, daß das Elsasserditsch das Reich der Lebenden nicht verläßt. Dieser Ruf ist noch klangvoll, vielstimmig und wirklich; es liegt nur an uns Elsässern, und an uns allein, diesen Ruf immer lauter erklingen zu lassen. UH

Sprachverbot

Posted on août 21st, 2011 by Klapperstein

En fin 2008, le Pôle Emploi de Guebwiller, suite aux recommandations insistantes de la HALDE*, refuse de publier une annonce d’emploi dans laquelle l’employeur signale souhaiter la connaissance de l’alsacien. Cette énième gifle que porte la République Française au visage de l’Alsace est justifié par la sacré-sainte lutte contre les discriminations, fer de lance du droit de l’hommisme et de l’antiracisme triomphant, qui sont le nouveau catéchisme de la vieille République et de la nouvelle Europe. Ils sont la nouvelle idéologie française et européenne, successeur du poussiéreux jacobinisme de la IIIème République.

Après la première guerre mondiale, les Alsaciens étaient sommés de renoncer à leur langue parce qu’elle était celle de l’ennemi allemand, parce qu’ils se devaient d’abandonner sans conditions leur identité au nom des valeurs du « pays de la liberté », au nom de l’universalisme français, au nom de la France et de son roman national. Aujourd’hui on les force et on leur demande encore abandonner leur langue (oder wàs noch devun ewerig bliibt) au nom des valeurs d’un humanisme dévoyé, au nom d’un universalisme égalitaire devenu enfin mondial.

En Alsace rien n’a changé, les Alsaciens sont toujours coupables d’être eux-mêmes et de vouloir faire vivre leur langue et leur culture, hier stigmatisés comme ennemis du peuple et traitres à la « Grande Nation », aujourd’hui puisque toute forme d’attachement réel à sa nation, sa région ou à sa culture est rendu fortement suspect par l’idéologie prétendument  humaniste qui règne aujourd’hui en France et en Europe.

Et c’est toujours la même logique manichéenne qui est à l’œuvre de la part de la religion d’État du moment, qu’elle soit d’obédience nationaliste, chauvine et raciste comme hier ou internationaliste et antiraciste comme aujourd’hui, pour culpabiliser et combattre des aspirations et des comportements des plus légitimes, comme en l’occurrence parler sa propre langue dans son propre pays !

La (sainte) lutte citoyenne contre les « discriminations » est devenu une des armes rhétorique et judiciaire favorite des États occidentaux pour lutter contre les droits des citoyens et des peuples. Et c’est cette lutte qui est trop souvent illégitime, de par ses objectifs et ses modalités, et non les aspirations et les comportements qui en sont les cibles.

Demander ou souhaiter qu’un candidat à un emploi maîtrise l’Elsasserditsch consiste peut-être à « discriminer » selon le dictionnaire, pour reprendre le vocabulaire idéologique de rigueur, et pourtant cette « discrimination » est l’acte le plus légitime qui soit : Seine eigene Spache in seinem eigenen Land zu sprechen. Affirmer que le fait de « discriminer » serait en soit un délit et une faute morale (pour ne pas dire un péché) est une absurdité, puisque tout choix quel qu’il soit est une discrimination en bonne et du forme. La « lutte contre les discriminations » est donc le plus souvent une imposture rhétorique et une forme aigu de terrorisme intellectuel qui permet de stigmatiser tout et n’importe quoi de façon purement arbitraire. Accepter cette logique aberrante et ce nouvel ordre moral est une défaite à la fois du courage et de la raison.

Et les Alsaciens ont dans cette affaire malheureusement une nouvelle fois, sous le poids de ce nouvel ordre moral arrogant et grotesque, accepté de laisser bafouer leurs droits les plus élémentaires. Par Paris, mais aussi par Bruxelles **. UH

* La HALDE peut paraître être de premier abord une création typiquement française, dans la droite lignée de l’égalitarisme révolutionnaire. Une création des ayatollahs de la République Une et Indivisible. Pourtant la vieille république française, en créant la HALDE, n’a fait qu’appliquer, certes très certainement de bon cœur, la directive européenne 2000/43 du 29 Juin 2000, qui en application de l’article 13 du Traité d’Amsterdam, prescrivait « la transposition dans la législation de chaque État européen de la mise en œuvre du principe d’égalité de traitement entre les personnes ». Ce qui permet, en toute logique, à ce que les bons citoyens français ne soient pas honteusement discriminés en Alsace par ces maudits Alsaciens qui parlent dans leur propre pays une langue…euh…discriminante! C’est merveilleux, non ?
** Constater, pour nous autonomistes alsaciens, que Bruxelles surpasse Paris dans la surenchère égalitaire nous laisse froid dans le dos. Aujourd’hui la HALDE s’appelle Le Défenseur des droits (von d’ Hàsabockàrscha!). En attendant de s’intituler peut-être un jour Les Gardiens du Dogme Universel et de la Vérité. Orwell, relève-toi, ils sont devenus fous !

Pour accéder aux quelques-uns des rares échos de cette affaire, cliquez le lien de notre dossier Sprachverbot Interdiction de l’alsacien

Scheenschter Oberstàrn

Posted on juillet 4th, 2011 by Klapperstein

Scheenschter Oberstàrn

Scheenschter Oberstàrn
O Wie sih-n-ï so gàrn
Wenn î dî vowitem seh
Mecht î doch nur eis mit dir geh
Scheenschtî hîl nitt so sehr
Ich bi verliebt mitt dir
lll
Scheenschtes Reesele rot
Will dî liebe bis in d’r Tod
Will dî liebe üs Hàrzensgrund
Will dî liebe Tag un Stund
Scheenschtî…
lll
Scheenschtes Veyele dî Duft
Stigt in Chopf so starch zieht’r dur d’ Luft
‘S Maiegleckle d’r Zittelbascht
Hai vertribe vom Winter d’ Lascht
Scheenschtî…
lll
Liebschter dir gheert mî Hàrz
D’ Zitt isch do wo Leid un Schmàrz
Wie Aprile Schnee tien vergoh
D’ Frielig Sunne isch widder do
Liebschter ha dî so gàrn
Nimm mî in d’ Arm mi Aügestàrn.

Die CDs von Pierre Specker Band sind auf der Website Liederbrunne verfügbar.

Warum, warum, warum, warum… Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?

Posted on juin 10th, 2011 by Klapperstein

Warum – Isabelle

Mir han schun manchi gsait : warum ?
O Maidel sej doch nit so dumm !
Warum singsch dü in dere Sproch ?
So redt m’r nit mit 19 Johr !

Warum, warum, warum…
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
lllllll
Elsassisch, des isch mini Muedersproch,
An ihre henk ich ganz Hüt un Hoor,
Franzöesch un Englisch singe alli Lit,
Ohne ze wisse was es als beditt !
lllllll
Un ich hab sie dann g’fröjt : warum ?
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
Des isch doch uns’re Dialekt,
mir müen ‘ne ehre mit Reschpekt !
llllllll
Sie saawe mini Sproch wär gar nit gfitzt,
Grad guet füer flueche un füer blöedi Witz,
Doch hôer mol richtig zue, wie schöen se klingt,
Wenn dini Mueder dir e Liedel singt.
lll
Warum, warum, warum…
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
l
Wie meh awer dass m’r mich fröje duet,
Wie kräftiger un gröesser, miner Muet,
Mit dere Flamm wo in m’r brennt
Zind i Sternle an noch vor’m End,
Des Fier wo still glunzt in de Nacht
Un mit Schmerze uf…e Funke wart !

www.isabellegrussenmeyer.net
kkkk
Die CDs der Liedermacherin Isabelle Grussenmeyer sind auf der Website Liederbrunne verfügbar.
llll


Die fünf Pfeiler der Zweisprachigkeit

Posted on mai 24th, 2011 by Klapperstein

Le Bilinguisme : Un Atout Éducatif

Par François Weiss

Ah ! si les parents savaient et si les autorités éducatives et politiques voulaient … le bilinguisme précoce ou tardif aurait sa place dans tous les systèmes éducatifs à travers le vaste monde !  Pour s’en convaincre une fois de plus, il suffit de lire l’excellent ouvrage, bien référencé et bien documenté de madame Anémone Geiger-Jallet (1) qui établit  un état des lieux de l’enseignement bilingue dans différents pays et dans différents systèmes d’éducation.

J’aimerais, pour ma part, apporter une contribution à la réflexion et à l’avancement de l’enseignement bilingue pour en présenter les atouts en particulier  aux parents qui hésitent ou qui doutent de l’efficacité de cet enseignement.

J’aimerais leur présenter ce qui peut constituer, à mon avis,  « les cinq piliers » du bilinguisme, à savoir : la précocité, l’intensivité, la continuité, la valorisation et l’interculturalité.

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Élection de David Heckel

Posted on mars 28th, 2011 by Klapperstein

Nous notons avec satisfaction la victoire imprévue du jeune candidat régionaliste David Heckel dans le canton de Sarre-Union. Nous n’en oublions pas pour autant le caractère parfaitement scandaleux et antidémocratique du mode de scrutin majoritaire, qui est le fer de lance de l’imposture démocratique à la sauce républicaine et française. Imposture qui a notamment eu jusqu’à présent comme effet d’étouffer les aspirations régionalistes et autonomistes du peuple alsacien. UH


Communiqué de presse: Cantonales – David Heckel bat « Goliath » Schmidt :
Victoire historique pour le mouvement alsacien !

lll

Ce dimanche 27 mars 2011 restera gravé dans l’histoire politique du mouvement alsacien. L’élection de David Heckel, candidat Unser Land dans le canton de Sarre-Union, est une victoire pour toute l’Alsace. En effet, outre les thèmes spécifiques à l’Alsace bossue, David Heckel a mené une campagne en faveur d’un statut d’autonomie régionale et d’une généralisation du bilinguisme.

Les électeurs du canton de Sarre-Union ne se sont laissé intimider ni par le candidat UMP, ni par les interventions du ministre ou du député. Par leur vote, ils ont décidé d’apporter leur confiance à David Heckel et de soutenir le projet politique d’Unser Land, le parti alsacien.

Face à la crise identitaire, économique et environnementale que subit l’Alsace, il est temps d’apporter des réponses efficaces qui ont fait leurs preuves partout en Europe. En effet, c’est grâce à un statut d’autonomie régionale que des régions comme la Catalogne ou le Tyrol du Sud, ont réussi à conjuguer identité régionale, réussite économique et rayonnement européen.

Seul un statut d’autonomie régionale peut garantir la pérennisation des spécificités alsaciennes (langue, culture, Droit Local, Concordat…), tout en apportant plus démocratie, plus de transparence, plus de cohésion sociale, ainsi qu’une meilleure efficacité des services publics. Enfin, seul un statut d’autonomie régionale permettra de réinscrire l’Alsace dans l’espace rhénan et ainsi de renforcer la vocation européenne de sa capitale, Strasbourg.

En première étape, Unser Land demande la fusion des départements et de la région afin de créer une collectivité territoriale unique, ainsi que la renégociation de la convention passée avec l’Etat au sujet de l’enseignement bilingue.

Grâce à la victoire de David Heckel, ainsi qu’aux scores de ses autres candidats, Unser Land a redonné au mouvement alsacien sa légitimité, sa crédibilité mais également ses valeurs humanistes et démocratiques.

FER’S ELSASS, UNSER LAND !

Source : Unser Land

Vers la catastrophe économique et linguistique ?

Posted on février 19th, 2011 by Unsri Heimet !

Convention linguistique au rabais non respectée, promesses  politiciennes non tenues, baisse du nombre d’ouvertures de classes bilingues. Une fois de plus LA question se pose: au vu des résultats catastrophiques de la politique linguistique en Alsace, devons-nous, Alsaciens, remettre notre destin aux mains de l’Etat français, l’Education Nationale et de ses valets locaux ? Non, bien évidement ! Il ne faut rien attendre de Paris. C’est à NOUS de prendre les problèmes à bras le corps. Notre avenir et la sauvegarde de notre héritage historique, culturel et linguistique ne passera que par le réveil de notre conscience alsacienne. La médiocrité (la vacuité même) politique actuelle en Alsace nous suggère que ce réveil est tout à fait possible… Elsasser,  stehn uf ! UH

1.- Des engagements non tenus.

Les engagements (écrits) du candidat Nicolas Sarkozy en 2007 de mettre dans une loi toutes les 39 dispositions que la France avait acceptées lors de sa signature de la Charte Européenne des langues régionales ou minoritaires n’ont pas été tenus. Un article de principe a été introduit dans la Constitution, mais ces engagements présidentiels n’ont pas été suivis d’effets.
Une majorité d’Alsaciens ont fait confiance au Président Nicolas Sarkozy. En tout cas, c’est une immense déception…
Nous lançons un appel au nouveau ministre alsacien chargé des collectivités territoriales afin qu’il mette en œuvre les engagements du Président Nicolas Sarkozy : en effet l’article 75-1 de la Constitution est dans la partie concernant ces collectivités et personne en Alsace ne comprendrait que Philippe Richert à la fois Président Régional et Ministre des collectivités ne prenne pas en charge à bras le corps et ne mène pas à bon port ce dossier si important de la langue régionale. C’est aux actes que nos dirigeants seront jugés, non aux paroles !

2.- La Convention 2007-2013. Bilan désolant à mi-chemin.

La convention 2007-2013 portant sur les langues vivantes prenant appui sur l’apprentissage de la langue régionale (dans ses deux dimensions) a prévu le doublement des effectifs bilingues dans chaque département en priorité dans le 1er degré.
Ceci aurait supposé depuis 2007, chaque année, l’accueil d’environ 2500 enfants de plus, soit la création d’une centaine de classes de 25 élèves environ. C’est-à-dire 50 classes bilingues par an et par département. Or le rythme d’ouverture annuel des deux dernières années n’est que de 37 classes par département.
En deux mots, cette convention déjà jugée « au rabais » et très minimaliste par une grande partie des responsables politiques, des parents, et les associations n’est réalisée au mieux qu’aux 2/3. Nous constatons de plus en plus que le rythme va encore baisser sans que nos grands élus ne veuillent protester : croient-ils que seules des déclarations suffiront alors que 25 % de nos jeunes sont au chômage contre 2 % dans les pays voisins !
Il est facile de constater une baisse de régime des créations dans le Bas-Rhin qui passe de 8 sites ouverts en 2009 à 3 en 2010 et une dans le Haut-Rhin qui passe de 12 sites ouverts en 2009 à 10 en 2010. Qu’en sera t-il en 2011 et 2012 ?
Si l’Alsace disposait du même rythme de développement que le Pays Basque (Pyrénées Atlantiques) ou la Corse, la situation se présenterait de manière bien plus positive : la Corse est à 40% des élèves bilingues au primaire et le Pays Basque à plus de 50%. Ce rythme de croisière insuffisant dans notre Région amène des questionnements sur la volonté de nos élus face à l’administration scolaire de favoriser un retour au bilinguisme en Alsace : peut-être que pour nos élus la langue régionale n’est toujours pas une véritable priorité ?
Il est difficile d’admettre que l’on trouve assez d’enseignants de Corse, alors que l’on avance depuis plus de 35 ans le manque d’enseignants maîtrisant l’allemand en Alsace. Le quotient de 40% d’enseignants bilingues/an prévu en Corse est strictement respecté dans cette région y compris pour 2011.

La convention alsacienne, bien moins ambitieuse, n’est pas respectée pour 2011 :

- L’absence de CAPES-bivalents en Alsace représente un véritable goulot d’étranglement pour l’enseignement bilingue au secondaire. Les autres régions en disposent !
- Le concours de recrutement spécial de professeurs des écoles (voie langue régionale), à 70% en français, ferme la porte à la plupart des candidats germanophones natifs. Le sommet a été atteint en 2010, 15 postes sur 50 n’ont pas été attribués et ont été transférés sur le concours monolingue. L’Alsace est la Région où ce glissement a été le plus important ces dernières années. Il semble que l’allemand parlé par 100 millions d’Européens soit devenu une langue rare !

La Convention 2007-2013 fortement minimaliste n’est pas respectée. En contrepartie de 3 millions € payés par la Région et les deux Départements, l’Etat s’était engagé à recruter annuellement au moins 50 postes, il n’en a prévu que 25 pour 2011.
Au lieu de protester, nos élus justifient la pénurie !
Depuis 1982, l’Académie de Strasbourg se présente abusivement comme une « académie-pilote » pour l’enseignement de l’allemand.
C’est en Alsace que l’administration tient le moins ses engagements, pourtant c’est ici qu’on a le plus besoin de l’enseignement bilingue français/langue régionale. Les demandes des associations restent sans réponse véritable. Nous pensons que la disparition des dialectes et de l’allemand depuis 65 ans est totalement voulue.
Nous pensons que la politique archaïque issue de l’idéologie totalitaire et centralisatrice n’est pas encore abandonnée dans les rouages de l’état. C’est ce qui contribue au  » mal être  » des régions de France et à leur appauvrissement culturel et économique.

Signé par les 3 Présidents des Associations le jeudi 9 décembre 2010 :

François Schaffner, Culture et Bilinguisme
Gérard Cronenberger, président de l’Aéplal
Henri Scherb, Heimetsproch un Tràdition

Quelle :  Unser Land

Stammtische vom René Schickele Kreis

Posted on janvier 31st, 2011 by Unsri Heimet !

Neu! Zweiter Stammtisch in Colmar!
Nouveau! Deuxième Stammtisch à Colmar !
Culture et Bilinguisme d’Alsace et de Moselle vous invite
Die René-Schickele-Gesellschaft lädt ein
Diesen Mittwoch, 2. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr
Ce mercredi, 2 février, de 18h30 à 20h

_____________________________________

à Strasbourg / in Strassburg
L’Alsace de 1871 à 1911
Das Elsass zwischen 1871 und 1911

animé par / moderiert von

Ernest Winstein
Pasteur en retraite, théologicien
Pastor im Ruhestand, Theologe

in ihren Räumen 5 Boulevard de la Victoire in Strassburg
(gegenüber Stadtbad)
dans ses locaux, 5 Boulevard de la Victoire à Strasbourg
( en face des Bains Municipaux ).

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à Colmar / in Colmar
Lokalrecht im Elsass und im Moseldepartement
Droit local en Alsace et Moselle

animé par / moderiert von

Jean-Marie Woehrling

Juriste, Président de l’Institut du Droit Local
Jurist, Präsident des Instituts für Lokalrecht

dans les locaux du Comité Fédéral, 29 rue de la Corneille à Colmar
( près de la Synagoge ).

in den Räumen des Comité Fédéral, 29 rue de la Corneille in Colmar
(Nähe Synagoge).

Bier, Wein und spannende Diskussionen über Kultur, Wirtschaft, Institutionen, Literatur, Neuigkeiten, Oberrhein usw. / Bière, vin, jus et discussions assurés : culture, histoire, économie, institutions, littérature, actualités, Rhin supérieur, etc.

Diskussionssprachen sind ganz nach Belieben Elsässerdeutsch, Hochdeutsch und/oder Französisch / Langues de discussion : allemand dialectal, allemand standard et/ou français au choix de chaque participant

Jeder kann sini Sproch redda !

Venez nombreux ; il y a de la place ; et de plus c’est gratuit – awer net umasunscht.

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