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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

Das Elsass retten (1/12)

Posted on octobre 21st, 2015 by Klapperstein

Eines Tages, als der Chef sich auf seiner Terrasse entspannte, sprach ihn sein Hund Wolfi unwirsch an:

»Was sitzt du hier und streckst die Beine aus? In deiner Heimat verkümmert die Kultur! Deine Sprache liegt im Sterben!«

Verdutzt sah er den Köter an.

»Wolfi … du kannst sprechen?«

»Versuch nicht, abzulenken, tu was!«

»Aber was soll ich tun?«

»Das musst du selbst herausfinden, so kann es mit dir nicht weitergehen! Steh endlich auf!«

Allmählich kam der Chef aus dem Staunen heraus:

»Sag mal … Was soll dieser Ton? Du bist immerhin nur ein Hund! Ich hab’ dich aus der Gosse gezogen, ohne mich wärst du im Kochtopf gelandet!«

Sagte es, zog seine linke Sandale aus und hielt sie schlagbereit über den Kopf. Doch Wolfi machte keine Anstalten, zu flüchten. Er sah das Herrchen mit durchbohrendem Blick an und sagte nach einer Pause:

»Es wäre das erste Mal, dass du Gewalt gegen mich anwendest. Habe ich einen wunden Punkt berührt?«

»Kusch!«, kläffte der Chef.

»Na, wer sagt’s denn?«, antwortete Wolfi, ohne mit der Wimper zu zucken.

Der Chef stand auf, lehnte sich ans Geländer und schaute in die Ferne. Vor seinen Füßen lag die offene Bucht von Papeete, auf hundertachtzig Grad erstreckte sich der pazifische Ozean. Am Horizont ging die Sonne unter.

»Womit sollte ich denn anfangen?«, fragte er nach einer Weile.

»Hör schon mal auf, dich selbst zu belügen.«

»Was meinst du damit?«

»Ich beobachte dich seit längerer Zeit. Du gehst nicht mehr aufrecht, dein Teint ist blass, deine Augen vergilben … du siehst nicht gut aus!«

Der Chef eilte ins Badezimmer, beugte sich über das Waschbecken und betrachtete sein Gesicht im Spiegel. Seine Miene verfinsterte sich. Er setzte sich auf den Rand der Badewanne und sah vor sich hin.

»Du hast Recht,« sagte er, »ich bin alt geworden.«

Wolfi war ihm gefolgt:

»Nein, es ist viel schlimmer als das.«

»So?«

»Ja. Du tust das Schlimmste, was ein Mensch tun kann.«

»Und das wäre?«

»Du verzichtest auf deinen Traum.«

Der Chef reagierte erst nicht. Doch plötzlich sprang er hoch, rannte in die Küche, nahm eine Dose Foie gras aus dem Kühlschrank, öffnete sie, löffelte die Pastete in den Hundenapf und stellte ihn Wolfi hin. Dieser schnupperte nicht mal an der Köstlichkeit, sondern sah ihn lange mit großen Augen an, die sagten:

»Glaubst du im Ernst, dass du mich damit zum Schweigen bringen kannst?«

»Mir geht es verdammt noch mal gut hier!«, platzte der Chef und gab dem Napf einen Tritt. Dieser flog aus der Küche ins Wohnzimmer und prallte gegen die Fenstertür der Terrasse. Boden und Möbel wurden gesprenkelt, ein größerer Klumpen Foie gras blieb an der Scheibe kleben und rutschte hinunter auf den Kamelhaarteppich.

»Kritzegottverdammi nochemol!«, fluchte der Chef, füllte einen Plastikeimer mit heißem Wasser, holte Schwamm und Waschmittel und fing an, auf allen Vieren zu scheuern.

»Und?«, fragte er nach einer Weile, »freust du dich, das Herrchen kriechen zu sehen?«

Wolfi hatte sich an seinem gewohnten Platz vor der Bücherwand hingelegt. Er stieß einen Seufzer aus und antwortete ohne den Kopf zu heben:

»Nein. Mich fasziniert nur, wie du immer wieder die tollsten Ausreden findest, um nicht das zu tun, was du wirklich tun möchtest.«

Der Chef ließ den Schwamm in den Eimer platschen und krabbelte bis zur Hundedecke.

»Na bitteschön! Was möchte ich tun? Was fehlt mir denn hier?«

»Es steht mir nicht zu, dir das zu erklären. Du brauchst nur in dich zu gehen: Schließ die Augen und betrachte dich so, wie du bist. Schon hast du die Antwort so klar und selbstverständlich wie die Quelle auf der Bergwiese, wenn die Sonne auf dem Rinnsal glitzert.«

Eine große Stille trat ein. Wolfi hatte den Kopf erhoben und ließ das Herrchen nicht aus den Augen.

»Was soll ich denn mit den Elsässern anfangen!«, schrie der Chef, »Das Schlimmste was passieren konnte, ist bereits eingetreten: Das Elsass gehört Frankreich! Schlimmer noch: Die Elsässer sind froh über ihr französisches Schicksal, sie freuen sich, wenn ihre alte Kultur den Bach runtergeht, ich kann doch diese Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen!«

»Als du hierher gezogen bist«, antwortete Wolfi in aller Ruhe, »sagtest du, du wolltest dir einen Traum erfüllen: Perlenzüchter werden und darüber hinaus die einmalige Chance nutzen, die Entwicklung der Unabhängigkeitsbewegung Tahitis aus der Nähe zu betrachten. Der Traum ist Wirklichkeit geworden: Dein Geschäft floriert. Aber Tahiti ist immer noch eine französische Kolonie. Bleibt also nur die einzige Frage, die es wert ist, gestellt zu werden: Bist du wirklich zufrieden mit deinem Leben hier? Guck dich im Spiegel an, sag ja, und du wirst mich nie wieder sprechen hören.«

»Du Hund!«, platzte der Chef. »Ich führe ein ruhiges Leben hier am Meer, mit Sonne, Terrasse und Computer, was anderes will ich gar nicht!«

Wolfi schnaufte und erhob sich, nun standen sie sich Auge in Auge gegenüber:

»Ich wollte dich damit schonen, aber du lässt mir keine andere Wahl. Du hast es so gewollt.«

»Was hab ich so gewollt?«, antwortete der Chef höhnisch, »Was wirst du mir denn schon so Wichtiges zu sagen haben!«

»Etwas, das du schon seit langem weißt, ohne es dir zuzugestehen: Die einfache Tatsache, als Franzose hier in Tahiti zu leben, macht dich zum Komplizen der Kolonialherrschaft, du trägst zur Unterdrückung der Freiheit und zur Vernichtung der einheimischen Sprache bei.«

Der Chef hob die Faust, um zuzuschlagen, doch wie ein Blitz paralysierte ihn ein Hexenschuss. Eine Stunde lang konnte er sich nicht mehr bewegen, der Schweiß lief ihm an den Gliedern hinunter.

Die Nacht kam und es blieb ihm nichts anderes übrig, als vorsichtig bis zum Hundehaus zu kriechen, das er gebaut und das Wolfi nie benutzte. Dort schaffte er es, in der Fötus-Lage zu übernachten.

Währenddessen machte es sich der Hund im großen Chefbett bequem und las Melchior Reiffs »Der erste Diener und seine Knechte«.

Am nächsten Morgen kroch der Chef aus dem Hundehaus heraus. Er konnte wieder aufrecht gehen. Nach dem Frühstück fragte er seinen Hund:

»Wirst du mit mir kommen, Wolfi?«

»Nein«, antwortete der, »ich bin hier geboren, ich will endlich mein eigener Herr werden.«

An diesem Tag verkaufte der Chef Haus und Perlenzucht einem Tahitianer zum Spottpreis und machte sich mit einem Sack voll Geld auf den Weg zum Flughafen.
(Fortsetzung folgt)

Quelle : hewwemi.net

Strossburi…mer komm

Posted on mars 12th, 2015 by Klapperstein

Une manif place Kléber contre la fusion

Un rassemblement, suivi d’un défilé, se tiendra le samedi 14 mars à Strasbourg pour dénoncer la création de l’Alca.

Ils refusent de ne plus battre pavillon Rot un Wiss et veulent continuer à contrer la fusion programmée de l’Alsace avec la Lorraine et la Champagne-Ardenne. A l’initiative des collectifs «Ma terre, ma vie, mon Alsace», «Alsaciens réunis» et «Elsass non-fusion», un rassemblement en opposition à la réforme territoriale est organisé le samedi 14 mars, de 10h à 14h, place Kléber à Strasbourg.

«Notre objectif est de mettre tous les moyens en oeuvre pour empêcher la création de cette grande région. Nous allons donc profiter de cette manifestation pour faire signer un maximum de pétitions “Alsace, retrouve ta voix”», explique Roger Christlen, l’un des initiateurs du rendez- vous. Pour rappel, cette pétition lancée en février par la Fédération démocratique alsacienne vise à réunir quelque 127000 signatures, avant le 31 mars, pour obliger le Conseil régional à se prononcer sur l’organisation d’un référendum autour de l’expérimentation d’une «nouvelle organisation territoriale propre à l’Alsace».

Histoire d’attirer des signataires, plusieurs artistes, dont Robert Franck Jacobi, se relayeront sur une scène montée spécialement au coeur de la place Kléber. «Si des musiciens veulent jouer, ils sont les bienvenus à la condition d’être des défenseurs de l’Alsace et d’être en accord avec les termes de notre pétition», pointe Roger Christlen avant de préciser qu’à l’appel d’un autre collectif un défilé anti-fusion prolongera le rassemblement. Il s’élancera à 14h de la place Kléber pour rejoindre l’hôtel du préfet», place du Petit- Broglie.

Quelle : ami-hebdo.com

Zwangsheirat auf Französisch

Posted on décembre 4th, 2014 by Klapperstein

Das Elsass wehrt sich gegen die Fusion mit Lothringen und Champagne-Ardenne. Was sind die Beweggründe?

Foto :  L’Alsace

Ein Thema beherrscht die politischen Diskussionen in Frankreich seit Monaten: die Verwaltungsreform, die Präsident François Hollande und sein Premier Manuel Valls verwirklichen wollen. Aus 22 Regionen sollen 13 werden. Am vehementesten ist der Widerstand gegen die Neuorganisation im Elsass, das mit Lothringen und der Champagne-Ardenne zusammengehen soll. Über alle Parteigrenzen hinweg wehren sich die Elsässer gegen die geplante Vereinigung. Eine Demonstration jagt die nächste, seit Wochen schon.

Genützt hat es nichts: Die französische Nationalversammlung hat der neuen Verwaltungskarte am Dienstag mit 277 gegen 253 Stimmen zugestimmt. Ihrer Enttäuschung machten die Elsässer in Paris lautstark Luft. «Mariage forcé, divorce assuré», rief Jean-Luc Reitzer, Abgeordneter in der Assemblée Nationale und Bürgermeister des Städtchens Altkirch: Der Zwangsheirat werde mit Sicherheit die Scheidung folgen.

Eigene Reform gescheitert

Dabei ist eine Verwaltungsreform gerade im Elsass überfällig. Das ist auch der betroffenen Bevölkerung bewusst. Im April 2013 haben sich 58 Prozent der Elsässer in einem Referendum für die Zusammenlegung der beiden Departementsräte (Haut-Rhin und Bas-Rhin) mit dem Regionalrat ausgesprochen. Eine einzige Elsässer Verwaltungseinheit sollte geschaffen werden. Die Gebietsreform scheiterte jedoch am Nein im Oberelsass und an der insgesamt zu niedrigen Stimmbeteiligung.

Die Angst vor einem Um- und Abbau des aufgeblähten Verwaltungsapparats war schon damals gross. Auch die Regionalpolitiker, die meisten von der Union pour un Mouvement Populaire (UMP), gaben Steuergelder lange Zeit mit beiden Händen aus. Der Conseil Régional etwa leistete sich in Strassburg einen ultramodernen Amtssitz. Die von Paris jetzt angeordnete Neuorganisation der Regionalverwaltung ist auch eine Antwort auf die verpasste eigene Reform.

Das Diktat ist freilich auch Ausdruck dessen, dass es in Paris an Sensibilität für die regionale Identität fehlt: Die Elsässer glaubt man – im Gegensatz zu den Korsen und Bretonen – übergehen zu können. Ein Grund dafür liegt in der wechsel- und leidvollen Geschichte der Grenzregion, die seit 200 Jahren zwischen Anpassung und Abgrenzung von Paris pendelt. Im Vergleich zu den Korsen oder Bretonen sind die Elsässer politisch weniger selbstbewusst, eher obrigkeitsgläubig und vor allem nostalgisch. Die Dorftheater erfreuen sich im Elsass grosser Beliebtheit. Gleichzeitig verschwindet das Alemannische immer mehr aus dem Alltag.

Die Sprache geht verloren

Das französische Bildungswesen hat hier ganze Arbeit geleistet. Und die Eltern halfen kräftig mit: Wer seine Kinder fördern wollte, sprach mit ihnen Französisch. Zur erträumten Karriere auf den Champs-Elysées passte das Elsässische nicht.

Ein Beispiel: Die Eltern des Schreiners Jean-Louis Perrin in Saint Bernard, meinem Sundgauer Wohnort, der bis vor drei Jahrzehnten noch Brinnighofen hiess, sprachen besser Elsässisch als Französisch. Der Schreiner selber spricht es bis heute gut, seine drei Söhne bloss noch mit Mühe und deren Kinder gar nicht mehr. Heute bedauert man das im Elsass. Die nur noch Französisch sprechenden jungen Elsässer finden in Basel und im Badischen immer schwerer einen Job.

Am Volk vorbeigeplant

Um diese für die Elsässer Kultur zentrale Entwicklung kümmerten sich die meisten Politiker bis vor kurzem nicht.
Dass sie jetzt auf die kulturelle Eigenständigkeit pochen, ist deshalb nur halbwegs glaubwürdig. Die Angst vor einem Abbau der Verwaltung und einer Beschneidung ihrer Macht dürfte eine mindestens so grosse Antriebskraft sein. Und trotzdem: Es ist verständlich, dass das relativ wohlhabende, an Deutschland und die Schweiz grenzende Elsass nicht mit ärmeren Regionen zusammenspannen will. Eine Nivellierung nach unten wird befürchtet.

Wie die französische Regierung die Verwaltungsreform angeht, ist aus Schweizer Sicht unverständlich: Nichts von Mitsprache der Direktbetroffenen, nirgendwo eine Volksabstimmung zur Neuorganisation. Wie die Reform im Elsass angesichts des heftigen Widerstands umgesetzt werden soll, ist schleierhaft. Es mag auf dem Papier ohne Volk gehen, nicht aber im politischen Alltag.

Quelle : bazonline.ch

Ohne Volksabstimmung, keine Legitimität !

Posted on novembre 29th, 2014 by Klapperstein

Zur Zeit 13 531 Unterschriften. Màche mit ! http://www.petitions24.net/les_alsaciens_exigent_le_referendum

Unsere Verelsässerung geht immer weiter…

Posted on juillet 9th, 2014 by Klapperstein

Ries, Jung et Bies : les socialistes entre cynisme et mauvaise foi

Lors d’une récente interview parue dans la presse quotidienne, MM. Jung et Bies, tous deux Mosellans d’origine, ont, une nouvelle fois, pris fait et cause pour le projet de réforme territoriale qui prévoit la disparition de la région Alsace et sa fusion avec la région Lorraine.

Les deux parlementaires se sont déclarés prêts à siéger tout l’été pour faire aboutir le projet avant décembre. Ils s’inscrivent ainsi dans la fuite en avant engagée par le gouvernement et approuvent de fait son intention de passer en force. Ce même gouvernement a en effet retoqué la proposition du Sénat de soumettre la réforme à référendum.

Ces socialistes, grands donneurs de leçons devant l’Eternel, n’ont même pas le courage d’assumer leurs positions devant les électeurs et préfèrent les couloirs feutrés de l’Assemblée pour effectuer leur sale besogne en toute quiétude. De quoi ont-ils peur, ces élus censés représenter le peuple ?

Mais leur comportement n’est seulement empreint de lâcheté, il s’enrobe d’une mauvaise foi affligeante.

M. Jung chante à qui veut l’entendre que « l’identité, le droit local, le Concordat et les langues régionales ne sont ni concernés, ni menacés par ce projet de région administrative». On croirait un maquignon en train de caresser la bête qu’il emmène à l’abattoir.

Parlons du Droit Local. Il n’y a pas plus tard que 19 jours, M. Roland Ries et ses compères sénateurs socialistes ont torpillé le projet de loi de modernisation du Droit Local. Ce qui devait être un grand aggiornamento du Droit Local a été totalement vidé de sa substance par les sénateurs socialistes, radicaux, écologistes et communistes, qui ont supprimé 7 articles sur 9. On peut s’émouvoir de l’ignorance de la majorité des sénateurs français de l’Intérieur, qui n’ont ni cure ni connaissance de la situation juridique de nos départements, mais on ne peut qu’être révolté par le comportement de ces élus qui, loin de représenter les intérêts alsaciens à Paris, s’inscrivent dans la logique de groupe parisienne et condamnent sans état d’âme notre droit local à l’obsolescence.

Parlons de la « langue régionale » : le Conseil régional de Lorraine, dont les élus deviendraient majoritaires en cas de fusion, manifeste un désintérêt total voire une défiance pour l’enseignement de la langue régionale. La Région Lorraine n’a jamais déboursé un seul euro pour soutenir l’enseignement bilingue dans le département de la Moselle. Et demain, c’est cette même majorité, ces mêmes élus qui dénient ce droit aux habitants de la Moselle qui imposeront leur volonté aux Alsaciens devenus minoritaires. On voit bien que les imprécations du duo tragicomique Jung-Bies ne reposent sur aucune garantie concrète. Les promesses n’engagent que ceux qui les croient.

Quant à l’identité, si l’identité alsacienne n’est pas menacée par la disparition de l’Alsace en tant qu’entité administrative, alors supprimons la France en tant que pays, réduisons l’enseignement du français au même niveau que celui des langues régionales et officialisons une langue étrangère. On verra ce qu’il restera de l’identité française dans 50 ans.

Mais le « mur du çon » est franchi allègrement avec les propos hallucinants de M. Jung : « Je ne veux pas que l’Alsace soit le Tyrol du Sud. J’aime l’Alsace parce qu’elle est unique, c’est pour cela que je ne veux pas la voir folklorisée ».

M. Jung ferait bien un jour d’aller au Sud-Tyrol. Il découvrira une région, devenue la plus riche d’Italie, au taux de chômage deux fois inférieur à celui de l’Alsace (4% contre 9%), bénéficiant d’une véritable autonomie administrative, oû la langue italienne et allemande sont reconnues à parité, où les habitants ont le droit de vivre décemment leur identité et de la transmettre à leurs enfants, bref une eurorégion modèle de 500.000 habitants.

On lui apprendra aussi que le pire cauchemar pour ses heureux habitants, c’est ce qu’ils appellent justement la «Verelsässerung », c’est-à-dire de se retrouver dans notre situation du peuple alsacien : broyé par un Etat centraliste, exproprié de sa langue et de sa culture, trahi par ses élites et dépossédé de toute autonomie administrative.

On lui rappellera aussi que l’Etat français s’apprête à faire subir à l’Alsace, ce que l’Italie à fait subir en 1946 au Sud-Tyrol pour tenter de le faire disparaitre.

Le folklore, c’est bien seule chose qui restera à l’Alsace si on la fusionne avec la Lorraine et son lui dénie ainsi le droit d’exister comme entité politique autonome. Manger de la choucroute, élever des cigognes en cage et parader en nœud affublé d’une cocarde tricolore, voilà la seule expression que cette république peut tolérer. La liberté, l’autonomie politique, c’est bon pour les autres, pas pour les Alsaciens.

M. Ries n’est pas en reste : il a ainsi récemment invoqué l’exemple basque dont l’absence d’institutions n’empêcherait pas l’expression d’une forte identité. Sauf que, justement, les mêmes Basques réclament à cor et à cri la création d’une collectivité territoriale basque qui leur permettrait de pérenniser cette identité. Promise en 1981 par Mitterrand, cette collectivité leur a toujours été refusée par cette république autiste.

Invoquer les exemples basque et sud-tyroliens pour justifier la suppression de la région Alsace, c’est soit du cynisme, soit de l’ignorance crasse.

Dans tous les cas, le projet de réforme territoriale s’inscrit dans une longue tradition. Comme l’a révélé WikiLeaks, lors d’une rencontre le 24 octobre 2005 avec l’ambassadeur américain à Paris, Craig Stappleton, Michel Rocard, ex-premier ministre français socialiste, a avoué que la France est un état hétérogène, une création militaire qui s’est construite en détruisant les cultures bretonnes, occitanes, alsaciennes, corses et flamandes.

Voilà la politique de la France en Alsace depuis 350 ans, et, visiblement, avec la réforme territoriale, elle poursuit son œuvre funeste.

Quelle : Unser Land

Verbundenen Artikel : Keine Verelsässerung für die Südtiroler

Destruction de la culture alsacienne (citation de Michel Rochard à l’ambassadeur américain à Paris, Craig Stappleton)

Über 500 Personen haben sich heute um 15 Uhr am Schloßplatz neben dem Münster in der Straßburger Innenstadt versammelt, um gegen die von der französischen Regierung geplante Fusion der Regionen Elsaß und Lothringen zu demonstrieren. Etwa 200 trafen zu gleichem Zweck am Alten Zoll in Colmar zusammen.

Quelle : Hytt Morje

Elsasserditsch und Hochdeutsch sind gleich

Posted on janvier 31st, 2014 by Klapperstein

Les dialectes allemands ont précédé la langue commune littéraire, standard « Hochdeutsch » qui s’est formée sur des bases dialectales préexistantes. On constate ainsi que dans nos variantes dialectales et dans l’expression standard l’essentiel des structures syntaxiques et une bonne partie du vocabulaire de base sont identiques. Les divergences sont avant tout d’ordre phonétique; par ailleurs, des particularismes régionaux originels ont été conservés dans le lexique dialectal, d’autres, de formation plus récente, ainsi qu’un certain nombre d’emprunts au français y ont été intégrés. Ich geh in de Wald se dit en allemand : Ich gehe in den Wald. Ich lauf im Wald erum se dit: Ich lauf im Wald umher. Hesch Hunger? se dit: Hast du Hunger? Wursch sahn: Du wirst sehen. Do bin i dheim: Hier bin ich daheim/zu Hause. Ich bin hingefallen. Uf de Mür sitzt e Düb. Auf der Mauer sitzt eine Taube. Nejer Win: Neuer Wein.

L’alsacien et l’allemand standard sont donc indéniablement deux expressions d’une même langue. La première, expression régionale, est plutôt orale et non uniformisée, la deuxième est langue officielle de référence à l’intérieur du domaine germanophone. Dachsprache, langue-toit des différents dialectes et langue de grande communication. Ces deux expressions vivent en osmose, l’une soutenant l’autre. »

André Weckmann, Langues d’Alsace

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L’allemand standard est la forme écrite de l’alsacien, une réalité que tant d’Alsaciens refusent encore de comprendre. La séparation systématique de l’Elsasserditsch et du Hochdeutsch, stratégie savamment entretenue par des décennies de désinformation française, est encore aujourd’hui défendue par les ayatollahs du elsässisches Sprochamt (OLCA) qui dédaignent l’emploi du Hochdeutsch. Ohne das Hochdeutsch gibt es keine Rettung für unsere Muttersprache. Le grand Weckmann, lui, l’avait bien compris. UH

Elsass: Niedergang einer Vorzeige-Region

Posted on janvier 19th, 2014 by Klapperstein

Presserundschau Elsass: Niedergang einer Vorzeige-Region

Jahrzehntelang galt das Elsass als reiche Gegend. Seit Frankreich in Wirtschafts-Problemen versinkt, ist auch die Grenzregion in Nöten. Der ehemalige Handelskammer-Präsident Alexis Lehmann sieht die Rettung in der Vereinigung mit den Nachbar-Regionen in Deutschland und in der Schweiz.

Nur der Rhein trennt Frankreich und Deutschland. Ökonomisch entfernen sie sich aber immer weiter voneinander.

Heute scheint es lange her, dass das Elsass als Muster-Region Frankreichs galt. Und doch sicherten eine breite Industrie im Inland und der Arbeitskräfte-Austausch mit dem Ausland der Gegend am Rhein ihren Wohlstand. Die französische Wirtschaftskrise hat die Grenzgegend im Nordosten des Landes erfasst – und das mit voller Wucht. Allein innerhalb eines Jahres sind knapp 5000 Arbeitsplätze verloren gegangen.

Für die elsässischen Arbeitnehmer sind seit jeher die Regionen jenseits der Grenze von Bedeutung. Rund 65‘000 von ihnen pendeln laut der Fondation Entente Franco-Allemande Tag für Tag über die Grenzen.

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Grenzgänger im Oberrhein-Gebiet

Aus dem Elsass : 35 000 in die Schweiz , 30 000 nach Deutschland

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Die Zahl der elsässischen Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, nimmt kontinuierlich zu. Dagegen pendeln immer weniger Elsässer nach Deutschland. Auffallend: Die in der Schweiz arbeitenden Elsässer sind höher qualifiziert als diejenigen in Deutschland.

Grenzgängertum als Generationenfrage

Laut dem ehemaligen Vize-Präsidenten der elsässischen Handelskammer, Alexis Lehmann, werden die Zahlen nach Deutschland weiter zurückgehen: «Die Grenzgänger werden in zehn, fünfzehn Jahren in Rente gehen, und wir haben keinen Nachwuchs, keine Möglichkeit, sie zu ersetzen.»

Einerseits sei die Ausbildung der Jugendlichen heute nicht mehr auf die Anforderungen des grenznahen Arbeitsmarktes zugeschnitten. Das französische Ausbildungssystem sei zu akademisch ausgelegt, Fachkräfte für die Industrie-Betriebe Mangelware. «Unsere Jungen verlassen die Universitäten mit Abschlüssen, aber ohne Berufe», bringt es Alexis Lehmann auf den Punkt.

Zudem, und dies betrifft die Region in besonderem Masse, sprächen die jungen Elsässer immer weniger Dialekt – und kaum mehr Deutsch. Somit seien sie allein aus sprachlicher Sicht nicht mehr fähig, im Nachbarland zu arbeiten. «Wenn wir die Probleme der Qualifikationen und der Zweisprachigkeit im Elsass nicht lösen können, bin ich sehr pessimistisch für die Zukunft», so Lehmann.

Vereinigung von Arbeitsagenturen und Ausbildungen

Von Nachteil sind diese Entwicklungen nicht nur für das Elsass. Die deutsche Grenzregion zählt seit Jahrzehnten auf die Arbeitskräfte aus Frankreich. Mit der Gründung einer gemeinsamen Arbeitsagentur sowie einem deutsch-französischen Abkommen über länderübergreifende Ausbildungen versuchen beide Seiten inzwischen, dem Problem zu begegnen.

Video 2:20 min  « Alexis Lehmann über seine Vision für das Elsass (frz.) »

Alexis Lehmann schwebt eine viel umfassendere Vereinigung am Oberrhein vor. Um im weltweiten Wettbewerb mithalten zu können, müsse man die Bewohner im Dreiländereck Frankreich, Deutschland und Schweiz als Einheit auffassen: sechs Millionen Menschen, ein Bruttoinlandprodukt von 200 Milliarden Euro und renommierte Universitäten. «In diese Region gingen die meisten Nobelpreise weltweit», sagt Alexis Lehmann.

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Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

Lediglich der Rhein trennt Elsass und Baden-Württemberg voneinander. Und dennoch liegen Welten zwischen den beiden Grenzregionen der Schweiz. Während die Industrie in Süddeutschland prosperiert, beklagen Unternehmer auf der anderen Flussseite die vielen Regulierungen und Vorschriften in Frankreich. «ECO» zeigt am Bespiel von elsässischen Firmen und Unternehmen in Baden-Württemberg, wie Frankreich und Deutschland immer weiter auseinanderdriften.

Video « Erfolg in Deutschland, Niedergang in Frankreich  »

Quelle : SRF

Endlich eine elsässische Funksendung über das Elsass!

Posted on septembre 9th, 2013 by Unsri Heimet !

Ci-dessous le podcast d’une émission de radio consacrée à l’Histoire de l’Alsace et proposée par la toute jeune équipe de Vent d’Est, l’antenne alsacienne de Méridien Zéro, radio alternative et dissidente française à laquelle des membres d’Unsri Heimet ont répondu avec plaisir à l’invitation. Le ton de l’émission est assurément autonomiste et malgré les imperfections de jeunesse, les choses ont enfin été dites et les tabous alsaciens brisés et c’est bien là l’essentiel. A très bientôt sur les ondes. Der Kampf für das Elsass geht immer und überall weiter! UH

Autopsie d’un rendez-vous manqué avec l’Histoire

Posted on avril 9th, 2013 by Klapperstein

Résultat du référendum sur la création du Conseil d’Alsace

Basse-Alsace: Oui à 67,53 %. Haute-Alsace: Non à 55,74 %. Total en Alsace: Oui à 57,65 %.

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