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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

Des Geyers Schwarzer Haufen

Posted on novembre 17th, 2013 by Klapperstein

Wir sind des Geyers schwarzer Haufen – Heyah Heyoh
Wir wolln mit Pfaff und Adel raufen – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Jetzt gilt es Schloß Abtei und Stift – Heyah Heyoh
Uns gilt nichts als die heil´ge Schrift – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Als Adam grub und Eva spann – Heyah Heyoh
Wo war denn da der Edelmann – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Wir wollen´s Gott im Himmel klagen – Heyah Heyoh
Daß wir die Pfaffen nicht dürfen totschlagen – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Wir woll´n nicht länger sein ein Knecht – Heyah Heyoh
Leibeigen, frönig, ohne Recht – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Geschlagen gehen wir nach Haus – Heyah Heyoh
Die Enkel fechten´s besser aus – Heyah Heyoh

Spieß voran – hey! Rauf und ran
Setzt aufs Klosterdach den roten Hahn

Der Bauernkrieg

Posted on juin 23rd, 2012 by Klapperstein

Die Bauern wollten Freie sein,
Das nahm ein schlecht Gelingen!
Schenkt rothen Wein, o schenket ein,
Dann will ich das Lied euch singen.

Die Bauern wollten Freie sein,
Sie thäten zusammen sich raffen
Sie sagten’s der Stadt in’s Gesicht hinein,
Den Herren und den Pfaffen.

Den Bundschuh haben sie aufgericht’t –
„Ach Gott, was ist das für ein Wesen,
Wir können vor den Edeln nicht,
Noch vor den Pfaffen genesen!“

Und haben sich zusammengethan,
Das nahm ein schlecht Gelingen!
Es zog mit seinen Rotten heran
Der Herzog von Lotharingen.

Zu Lupstein war die erste That,
Da fielen viertausend Bauren;
Drauf sechzehntausend durch Verrath
Zu Zabern vor den Mauren.

Zu Dambach, wo die Kapelle steht,
Daliegen sechtausend begraben,
Und wo der Wind zu Ensen weht
Die Henker gerichtet haben.

Drauf baute man wieder im ganzen Land
Die zerstörten Klöster und Schlösser.
O Bauernstand, du armer Stand!
Nun drückten sie dich erst besser.

O Ittel Jörg, du freier Muth,
Du wackerer Schultheiss von Rosen!
„Zu Strassburg, ach, da ist dein Blut,
Dein theures Blut geflossen!“

Es gehen vom Bauernkreig sofort
Im Elsass die blutigen Sagen:
Darum die Bauern alle dort
So rothes Brusttuch tragen.

Ach! Wie das Brusttuch euer roth,
So habt ihr die Freiheit geliebet!
Und wie das Herzbluth euer roth,
So habt ihr sie geliebet.

bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbKarl Candidus

*

Der Bauernkrieg fing 1525 an; es fielen bei 25.000 Bauern in diesem Kriege; die vorzüglichsten Niederlagen die sie erlitten, sind im Gedichte selbst angegeben. Ittel Jörg von Rosheim wurde den 23. Juni 1525 zu Strassburg hingerichtet.

Der bitterste Feind der Bauern war der treulose Herzog Anton von Lothringen, der, nachdem er den besiegten Bauern bei Zabern freien Abzug versprochen hatte, um eines geringen Fehlers willen, 16.000 derselben niederhauen liess; dazu noch viele wehrlose Bürger, Weiber und Jungfrauen zum Teil tödten, zum Teil fortzuführen gebot.

Hebdi n°26 ? Quenelle !

Posted on septembre 21st, 2011 by Unsri Heimet !

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