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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

JA han mr gsait !

Posted on mars 15th, 2013 by Unsri Heimet !

Blondine et ses valets locaux exigent « l’Alsace française » et nous exhortent à voter non au Conseil d’Alsace sous peine de se faire dévorer par l’ogre capitaliste germano-bruxellois, nouvel ennemi héréditaire tout désigné… Et si on demandait à la principale intéressée – notre belle ALSATIA – ce qu’elle en pense vraiment? Car ALSATIA n’en peut plus d’être otage de la vieille Marianne. ALSATIA a décidé de relever la tête et de regarder droit devant, vers un avenir rhénan qu’elle aura elle-même tracé. Le 7 avril prochain, il faut un OUI fort et massif. Il faut une vague « ROT UN WISS »! L’Alsace et les Alsaciens le méritent. OUI AU CONSEIL D’ALSACE! JA ZUM ELSÄSSISCHEN LANDRAT!

Kampf allein ist Leben

Posted on octobre 24th, 2012 by Klapperstein

« Kampf allein ist Leben. Wer sich vom Kampf zurückzieht, erklärt sich altersschwach. Der ist tot, wenn er auch leiblich noch lebt. Wer arbeitet nur des Geldes wegen, dessen Wirken ist freudlos. »

« La lutte seule est vie. Qui abandonne la lutte s’avoue faible et vieux. Il est mort, même s’il vit encore physiquement. Qui ne travaille que pour l’argent mène une activité sans joie. »

aaaaaaaaaaaaaaaaaJoseph Rossé (1892 – 1951), am 24. Oktober 1951 in französischem Gefängnis gestorben

Verbundenen Artikel :  Joseph Rossé, catholique et autonomiste , Jean-Jacques Waltz und Joseph Rossé – zwei Schicksale im Elsass

Odilia, Schutzpatronin des Elsass

Posted on décembre 13th, 2010 by Unsri Heimet !

Odilia, Tochter Attichs’ (Athalrich, Ethilro) Herzogs im Elsaß und dessen Gattin Bereswinde, Tante des Bischofs zu Autun Leodegarius, wurde blind geboren, der rauhe rücksichtslose Vater hatte einen erstgeborenen Sohn und Erben erwartet. Im wilden Zorn verstieß er die Tochter, denn er meinte sich entehrt. Odilia wurde zuerst einer Amme anvertraut, sodann ward sie in das Kloster Palma (Beaume-les-Dames bei Besançon) zur Erziehung gethan. Hier erlangte sie ihr Gesicht wieder und gewann den Sinn für klösterliches Leben. Odilia wuchs heran, da wurde sie von einem ihrer Brüder, Hugo, ohne des Vaters Wissen, bewogen zurückzukehren in das väterliche Haus. Von der Höhe des Berges (Hohenburg), wo Mich zu Zeiten seinen Aufenthalt hatte, sah der Herzog eine Menschengruppe den Berg herankommen. Auf die an den Sohn gerichtete Frage, wer die Nahenden seien, gestand Hugo, daß es die Schwester sei, die nach so langer Verbannung in das väterliche Haus zurückkehre und zwar durch seine Mitwirkung. Da entbrannte Herzog Attich in grimmigem Zorn über das was er Hugos Ungehorsam nannte und der wilde Mann schlug den Sohn so, daß er kurze Zeit darauf starb.

Durch diesen furchtbaren Ausbruch aber ward Herzog Attichs stolzer Sinn gebrochen, sein hartes Herz ward plötzlich erweicht, Reue und Schmerz über den verübten Frevel öffneten von jetzt an sein Vaterherz sanfteren Gefühlen. Von jetzt an nahm Attich seine Tochter Odilia mit Wohlwollen auf und ihren klösterlich frommen Sinn anerkennend, willigte er nicht blos ein, daß sie sich nicht verheirathe, sondern er räumte ihr auch den obern Theil des Berges, wo sein Schloß Hohenburg gelegen und der von Riesenmauern aus uralter keltischer Vorzeit umgeben ist, willig ein, um daselbst eine Andachtsstätte, ein Kloster zu errichten. Dieses geschah (nach Grandidier) um das Jahr 680.

Allen Glanz des väterlichen Fürstenhofes, alle Vortheile und Genüsse, die ihr vornehmer Stand gewähren konnten, verschmähend, brachte Odilia ihr Leben in dieser Wald- und Bergeinöde zu, fern von dem Getümmel der Welt, denn Kriege waren damals noch die Hauptbeschäftigung der halbwilden Bewohner unseres Landes. Sie sammelte um sich her eine Anzahl, es waren 130, gleichgesinnter Frauen aus adeligen Familien, welche dem Beispiel der Fürstentochter folgend und nach der Weise der Zeit ein gottgeweihtes Leben führen wollten. Odilia ward die erste Aebtissin dieser einsamen Klostergemeinde. Herzog Attich hatte durch Abtretung eines bedeutenden Theils seines reichen Besitztums für den Unterhalt dieses Klosters gesorgt.

Odilia beschäftigte sich indessen nicht blos mit klösterlichen Betrachtungen, sondern die unermüdete Frau wurde durch ihre Wohlthätigkeit ein Segen für die ganze Umgegend; bald waren es Kranke oder Arme in den nahgelegenen Dorfschaften, bald fremde Pilger, die ihre helfende Liebe in Anspruch nahmen. Der Ruf ihrer Wohlthätigkeit verbreitete sich bald weit umher. Da die mühsame Ersteigung des hohen Klosterberges ein nicht geringes Hinderniß für die Hülfesuchenden war, so ließ Odilia, um das Jahr 700, am Fuß des Berges in einem freundlichen Wiesenthale, zuerst ein Hospital mit einer kleinen Kirche, dann ein Kloster erbauen, das seiner Lage wegen, in Beziehung auf Hohenburg, den Namen Niedermünster erhielt. Odilia besuchte täglich bis in ihr hohes Alter diese neue Anstalt und übergab ihr genau die Hälfte der zu Hohenburg gehörigen Güter, um jeden Anlaß zur Eifersucht zwischen beiden Klöstern zu vermeiden.

Während 40 Jahren wirkte Odilia auf Hohenburg in Glauben und unermüdeter Liebe. Der 13. December 720 wird als ihr Todestag angegeben.

Aus dem evangelischen Kalender

Der Heilige Nikolaus / Saint Nicolas

Posted on décembre 6th, 2010 by Unsri Heimet !

St. Nikolastag, 6. Dezember. St. Nikolaus ist der Kinderpatron; an seinem Tage wird an manchen Orten des Elsasses den Kindern bescheert; früher wurden sogar in manchen Schulen Wecken ausgetheilt.
Nikolaus wurde zu Patera, in Lyeien, geboren, und später zu Myra, in demselben Lande, als Bischof gewählt. In den Kalendern findet man ihn schon im 9. Jahrhundert.
Daß er der Patron der Kinder geworden, soll, nach Flögel, folgenden Grund haben: « Es hatte ein Vater drei schöne Töchter, denen er aus Armuth kein Heirathsgut geben konnte, er beschloß also, sie einem jeden ums Geld zur Unzucht zu überlassen. Da solches Nikolaus erfuhr, warf er des Nachts dem Vater einen Beutel mit Geld in’s Bette, wodurch sie der Vater ausstatten konnte. Zum Andenken dieses Bischofs erhalten die Kinder eine Bescherung, die man ihnen aufs Bette legt. »
Nork erzahlt, in einzelnen Umständen abweichend: « Der Heilige habe einem Mann, den die Noch des Winters verleiten wollte, die Unschuld seiner drei Töchter zu verhandeln , Nachts einen Beutel Geld in die Kammer geworfen, wovon er sich zu ernähren und seine Kinder ehrlich auszustatten vermochte. Die Töchter sollen nun aus Dankbarkeit bei ihrer Verheirathung dreifach geflochtene Semmeln gebacken und unter arme Kinder ausgetheilt haben. »
Nach einer andern Legende jedoch sei der Grund, warum Nikolaus der Kinderpatron ist, folgender: « Er habe einst Knaben, welche ein habsüchtiger Gastwirth in Stücke zerhauen, um sich ihrer Baarschaft zu bemächtigen, wieder in’s Leben zurückgerufen. »
Nork findet in der Legende des hl. Nikolaus, welcher von den Zuckerbäckern in Deutschland zu Pferde dargestellt wird, eine Erinnerung an den germanischen Odin. Die Aepfel, Nüsse, Semmelwecken, in Thüringen Nikolauszöpfe genannt, feien die frühern Opfergaben gewesen; auch er, kläre sich diese Behauptung, aus dem Umstand, daß die Kinder in der Nikolausnacht, dem Pferde des Heiligen, Hafer vor die Thüre stellen, welchen sie in ihren Schuhen herbeibringen und sodann in eine große Schüssel ausgießen. Der Hafer habe früher Odins Rosse gegolten.

Erzählt von August Stöber in Alsatia (Jahrgang 1851)

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