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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

In Göttingen, in Göttingen

Posted on juin 23rd, 2011 by Klapperstein

Göttingen – Isabelle

Es glicht nit in die Vogese
De Rhin siehsch dert au nit fliesse
‘s Lawe kann m’r doch geniesse
In Göttingen, in Göttingen
llllllllll
Ken Stade wo die Schwane flieje
Stöerik wo sich in d’Neschter bieje
Awer die Lieb kann trotzdem blüehje
In Göttingen, in Göttingen
lllllllll
Die wisse sicher besser wie mir
Vun beide Site, unsri G’schicht her
D’Eva, de Hans un au de Peter
Vun Göttingen
llllllllll
Doch ufhalte sott m’r sich nit dran
Awer die Märle wo m’r do han
Fange mit « Es isch emol gsin » an
In Göttingen
lllllll
Bi uns sieht m’r die Vogese
Un d’Ill dert in de Rhin fliesse
Wie schöen sin awer die Röesle
In Göttingen, in Göttingen
lllllllllll
Un wenn’s rajt sin die Herzee trüri
Zum guete Glüeck han mir de Barabli
Awer sie sin au ganz voll Poesie
In Göttingen, in Göttingen
llllllllll
Un wenn sie grad einfach bi uns stehn
Brüsche sie nix saawe, sie lache schöen
Dann duet m’r sie au guet verstehn
Die Kinder dert in Göttingen
lllllll
Es macht nix, wenn e paar verschrecke
Andri soelle d’ Süende decke
Des selwe duet die Kinder wecke
In Paris un in Göttingen
l
Ich hoff, dass niemols wieder kummt hit
Der hass un des Bluet vun de Kriejszit
Dert haw ich Friend, so liewi lit
In Göttingen, in Göttingen
l
Un wenn d’ Alarm uns dät swinge
An d’ Flinte müesste d’ Männer springe
Dann köennt min herz nuer trürig singe
Füer Göttingen, füer Göttingen
l
La La La…
Es isch awer trotzdem au so schöen
In Göttingen
l
Un wenn d’ Alarm uns dät zwinge
An d’ Flinte müesste d’ Männer springe
Dann köennt min herz nuer trürig singe
Füer Göttingen, füer Göttingen
m

www.isabellegrussenmeyer.net
kkkk
Die CDs der Liedermacherin Isabelle Grussenmeyer sind auf der Website Liederbrunne verfügbar.

Warum, warum, warum, warum… Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?

Posted on juin 10th, 2011 by Klapperstein

Warum – Isabelle

Mir han schun manchi gsait : warum ?
O Maidel sej doch nit so dumm !
Warum singsch dü in dere Sproch ?
So redt m’r nit mit 19 Johr !

Warum, warum, warum…
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
lllllll
Elsassisch, des isch mini Muedersproch,
An ihre henk ich ganz Hüt un Hoor,
Franzöesch un Englisch singe alli Lit,
Ohne ze wisse was es als beditt !
lllllll
Un ich hab sie dann g’fröjt : warum ?
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
Des isch doch uns’re Dialekt,
mir müen ‘ne ehre mit Reschpekt !
llllllll
Sie saawe mini Sproch wär gar nit gfitzt,
Grad guet füer flueche un füer blöedi Witz,
Doch hôer mol richtig zue, wie schöen se klingt,
Wenn dini Mueder dir e Liedel singt.
lll
Warum, warum, warum…
Sin ihr nit stolz uf des Richtum ?
l
Wie meh awer dass m’r mich fröje duet,
Wie kräftiger un gröesser, miner Muet,
Mit dere Flamm wo in m’r brennt
Zind i Sternle an noch vor’m End,
Des Fier wo still glunzt in de Nacht
Un mit Schmerze uf…e Funke wart !

www.isabellegrussenmeyer.net
kkkk
Die CDs der Liedermacherin Isabelle Grussenmeyer sind auf der Website Liederbrunne verfügbar.
llll


Zwei Woertle

Posted on juin 6th, 2011 by Klapperstein

Fer Amateure von Folk isch « Zwei Woertle » e gar interessanti Platt, hauptsächlich wäje de traditionelle Instrümente, wo benutzt ware. Was die Texte anbelangt het’s Daniel Dollinger Trio drei von de bekannschte zitgenossische elsässische Dichter vertont: André Weckmann, Henri Mertz un Adrien Fink.

Die CD beinhaltet e Biechel mit alle Texte, d’Ewersetzunge uff franzoesch un Erklärunge ewer d’Instrumente.

Für Kenner der « Folk Musik » (traditionelle Tanzmusik) ist « Zwei Woertle » eine gar interessante CD. Hauptsächlich wegen der traditionellen Instrumente, die hier benutzt werden. Was die Texte anbelangt hat das Daniel Dollinger Trio drei der bekanntesten zeitgenossischen elsässischen Dichter vertont: André Weckmann, Henri Mertz un Adrien Fink.

Die CD beinhaltet ein Büchlein mit allen Texte, den Übersetzungen auf französischen und mit Erklärungen über die Instrumente.

Quelle : Liederbrunne

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Ich mol zwei Woertle in de Sand
Zwei Schicksalswoertle : dü un ich
Sie mache mich so froh un rich,
Sie heisse ich un heisse dü
De Amor lüejt ironisch zü !
lllll
Ich mol zwei Woertle in de Sand
Mit nette Initiale drin,
Un eins isch min un´s ander din,
Un mins isch din un dins isch min,
Wil sie so fescht verschlunge sin !
lllllllllllll
Ich mol e Villa in de Sand,
Drin wohnt e Pärel, frisch un jung,
Zwei Litle mit Begeischterung,
Mit Sunn im Herze, Freid im Sinn,
Zwei Litle, wo so glicklich sinn !
lllllllllllllll
Ich mol drei Männle in de Sand,
Sie spiele, lache, mache Plän
Un krähje froh, wie jungi Hähn !
M´r sieht´s : sie sinn mit uns verwandt !
Was fer e liewi Rasselband !
mmmmmmmmmmm
Ich mol zwei Alti in de Sand,
Sie gehn am Stock, e bissel krumm
un humple numme noch so rum !
Sie trinke Herz-un-Lewertee,
Un ihri Hoor sinn wiss wie Schnee.
mmmmmm
De Wind peitscht Wasser uf de Sand
Un´s Wasser rennt un rollt un rinnt,
Es knabbert Mann un Frau un Kind,
Es leckt un fresst un schmatzt un zischt,
Un schun isch jedi Spuer verwischt !
lllllllllll
ddddddddddddddddddddddddddddHenri Mertz

Das Mädchen aus der Fremde

Posted on juin 3rd, 2011 by Klapperstein

Das Mädchen aus der Fremde – Orplid

In einem Tal bei armen Hirten
Erschien mit jedem jungen Jahr,
Sobald die ersten Lerchen schwirrten,
Ein Mädchen, schön und wunderbar.

Sie war nicht in dem Tal geboren,
Man wußte nicht, woher sie kam;
Und schnell war ihre Spur verloren,
Sobald das Mädchen Abschied nahm.

Beseligend war ihre Nähe,
Und alle Herzen wurden weit;
Doch eine Würde, eine Höhe
Entfernte die Vertraulichkeit.

Sie brachte Blumen mit und Früchte,
Gereift auf einer andern Flur,
In einem andern Sonnenlichte,
In einer glücklichern Natur.

Und teilte Jedem eine Gabe,
Dem Früchte, Jenem Blumen aus;
Der Jüngling und der Greis am Stabe,
Ein jeder ging beschenkt nach Haus.

Willkommen waren alle Gäste;
Doch nahte sich ein liebend Paar,
Dem reichte sie der Gaben beste,
Der Blumen allerschönste dar.

cccccccccccccccccccccccFriedrich Schiller

ORPLID

A nejer Blìck ìwwer d’Wànd

Posted on mai 20th, 2011 by Klapperstein

A Pink Floyd Cover uf Elsasserditsch : A nejer Blìck ìwwer d’Wànd ( An other brick in the wall )

ffffffffff

D’FLEXMACHINE: e 100% elsässer Rockband üss Schlettschtadt.

E nejer Blick iwwer d’Wànd

The Wall – Pink Floyd

 àls kleines Kind  schù in de Schüel
Het’s Lehrer ga  wo verbote ha
So zù redde   wie m’r kenne
Die Reddesàrt  ùn dar Accent
Miën ewagg !

 Z’erscht üsgelàcht   no üsgemàcht
Dis het ke Züekùnft meh !
Mir ha gebrùmmelt in de Bàrt
Un doch sin àlli in dam Wàhn
Mit gedàppt !

      Doch tief in ùns  ha mir gewisst
‘s isch ùnsri Seel  wo m’r vernicht
Unsri Nàtür  wo m’r verschwandt
Un jetzt steh m’r wie vor’re Wànd

Oh-oh-oh       oh-oh-oh

Refrain :
Mìr brüche ken extrà Bìldùng
Mìr sìn frei ùn granzelòs
Im Elsàss wìll m’r ken Umschüelùng
Ùn nìt dàss m’r dankt fer ùns
Na ! Jò nìt ! Dàss m’r dankt fer ùns !
Wàs mìr sìn ìsch gràd e nejer Blìck ìwwer d’Wànd
Wàs mìr sìn ìsch gràd e nejer Blìck ìwwer d’Wànd

Geje de Wind

Posted on avril 18th, 2011 by Klapperstein

Geje de Wind – Schlàbbe-Ritter

‘S kummt vor, wie’s gescht wär gsin
Doch isch’s schon so lang her,
Min Maid’l so nett, isch mini Nachtkönigin gsin,
So im dunkle, un düsi Müsik gheert

Viel Beri han mer bewejt,
Viel G’heimnisse geteilt,
Un so isch’s widersch gange bis jo nimmi gscheit
Däj un Nächt, Johr un Däj,

Ich erriner mich, was sie m’r domols
Het gschwore, was immer so soll’s
Isch’s au manchmol worre ziemlich heiss
Hätt m’r sotte wisse, was m’r jetz weiss.

Geje de Wind, mir sin immer geje de Wind
Jung un nix im Hirn, immer geje de Wind

Die Jährle sin verflöje
Was bllieht m’r noch devun ?
Immer zuruck denke, was hättsch koennte böje,
Dis besser mache, immer redde drum herum.

Dis Schiksal isch mol so,
Kannsch mache wie de witt,
Immer vorwärts renne egal, was es koscht
Wenn au einer oder de ander stehn blieht un roscht.

Jetz steh ich do so ganz allein
Un weiss nimm, ob Sand oder Stein
Ich kann lüeje zuruck ohne Angscht
Wie m’r macht ischt lätz un was m’r macht ischt falsch

Geje de Wind, ich geh immer noch geje de Wind
Ich bin älter jetz, geh trotzdem immer noch geje de Wind

Liederbrunne

Lichterflug

Posted on avril 1st, 2011 by Klapperstein

Lichterflug – Forseti

hhhh
Golden schwebt ein Hauch von Morgen
Unbekümmert noch von Sorgen
Über traumversunkne Weiten
Lichterstrahlter Ewigkeiten.

Trunken von dem Rausch der Lichter
Rücken Mohn und Ähre dichter,
Tauchen ein in Sonnenglanz,
In des Sommerwindes Tanz.

Wind, der rauschte durch Gezeiten,
Über graue Meeresweiten,
Der gekühlt der Erde Glut
Flüsternd in dem Felde ruht,

Das im Dämmerlicht erwacht
Und mit Windes Stimme sprach
Von dem Dunkel, das er trug,
Nun verglüht im Lichterflug.

Empfindsamkeit

Posted on janvier 25th, 2011 by Klapperstein

Empfindsamkeit – Forseti

Siehst du der Felder Leuchten,
Wenn Tau im Morgenlicht
Berauscht vom Rot der Sonne
Durch junge Halme bricht.

Hörst du der Wälder Atem,
Der durch den Abend weht
Und fernen Sturm verkündet,
Der sich schon bald entlädt.

Spürst du die rauhe Rinde
An alter Esche Stamm.
Zerfurcht vom Weltenwandel
Das Holz vom Nebel klamm.
lllllllll

Riechst du den Duft der Erde,
So regennaß und schwer.
Er strömt aus schwarzem Grunde,
Noch kahl und saatenleer.

Schmeckst du das Salz des Meeres
Im Wandel der Gezeiten.
Ein Sehnen nach der Ferne,
Nach unbekannten Weiten.

Kannst du im Traum erahnen
Verborgener Sinne Macht,
Die deinen Geist begleiten
Durch tiefe Erdennacht.

Stille Nacht, heilige Nacht

Posted on décembre 24th, 2010 by Klapperstein


jjjj

Stille Nacht Heilige Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, eynsam wacht
Nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf in himmlischer Ruh,
Schlaf in himmlischer Ruh.

Stille Nacht, Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da,
Christ, der Retter ist da!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O! wie lacht
Lieb’ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund’.
Christ! in deiner Geburt!
Christ! in deiner Geburt!

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llll

Geschichte des bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt

jjj

Zu Heiligabend 1818 führten der Arnsdorfer Dorfschullehrer und Organist Franz Xaver Gruber und der Hilfspfarrer Joseph Mohr in der Kirche St. Nikolaus in Oberndorf bei Salzburg das Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht erstmals auf.

Mohr hatte den Liedtext bereits 1816 in Mariapfarr im Lungau geschrieben. Gruber komponierte dann vor Weihnachten 1818 eine Melodie zu diesem Gedicht. Über die Motive, die zur Entstehung des Liedes führten, gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.
Eine unbestätigte Vermutung lautet, dass das alte Positiv der Kirche nicht bespielbar gewesen sei und Mohr und Gruber deshalb ein Lied mit Gitarrenbegleitung schufen. Um die Uraufführung von Stille Nacht ranken sich viele Legenden und romantische Geschichten, die die Entstehungsgeschichte mit anekdotischen Einzelheiten ausschmücken.

Text und Melodie begeisterten die in der Kirche anwesenden Gemeindemitglieder. Begleitet wurde der Gesang in der Uraufführung nur durch eine von Mohr gespielte Gitarre.

Dass dieses Lied aus dem kleinen Dorf in das Land hinausgetragen wurde, wird dem Orgelbaumeister Mauracher ausFügen (Zillertal) zugeschrieben. Als er 1832 mit anderen Musikern Tiroler Lieder in Leipzig vorführte, gewann vor allem diese Melodie die Aufmerksamkeit des Publikums. Von dort aus trat es seinen Siegeszug durch die deutschen Länder und um die ganze Welt an. Heute gibt es Übersetzungen in mehr als 300 Sprachen und Dialekte.

Der Erstdruck des Liedes erfolgte 1833 in Dresden auf einem Flugblatt gemeinsam mit drei anderen „ächten Tyroler Liedern“. Die Erinnerung an die Urheber des Liedes war zu diesem Zeitpunkt bereits verblasst, das Lied wurde alsVolkslied angesehen. König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, der das Lied besonders liebte, ist es zu verdanken, dass die Autoren heute noch bekannt sind: seine Hofkapelle wandte sich 1854 an das Stift Sankt Peter (Salzburg) mit der Bitte um eine Abschrift des Liedes, das man fälschlich für ein Werk Michael Haydns hielt. Auf diesem Weg stieß man eher zufällig auf den noch lebenden Komponisten Franz Xaver Gruber, der daraufhin seine „Authentische Veranlassung zur Composition des Weihnachtsliedes ‚Stille Nacht, Heilige Nacht‘“ handschriftlich abfasste.

1943 stellte die aus Österreich stammende Schriftstellerin Hertha Pauli, die aufgrund der Verfolgungen durch die Nazis in die USA floh, fest, dass viele Amerikaner das Lied Silent Night für ein amerikanisches Volkslied hielten. Sie schrieb daher für amerikanische Kinder das Buch Silent Night. The Story of a Song, in dem sie den eigentlichen Ursprung des Liedes erläuterte.

Winternacht

Posted on décembre 8th, 2010 by Klapperstein

Winternacht – Orplid

Längst begraben ist die Erde
Von des Eises schwerer Hülle.
Zitternd treiben Schneekristalle
In der winterlichen Stille.

Laubentblößte Bäume stehen
Frosterstarrt in stummer Trauer,
Ihrer Schatten Truggestalten
Tanzen an der Friedhofsmauer,

Winken lockend in das Dunkel
Laden ein zu ihrem Reigen,
Traumverloren schwebt des Mondes
Sichel über tiefstem Schweigen.

Und der Wind er trägt herüber,
Von den Gräbern durch die Lüfte,
Frühlingsmilder Maiennächte
Unergründlich süße Düfte.

vvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvvUwe Nolte

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