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Unsri Heimet

Unsri Heimet – do sin m'r d'heim ! Das Elsass, unsri Heimet !

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Ci-dessous les articles les plus intéressants de notre ancien blog, de novembre 2007  à mars 2009
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Das Elsass, wie es einmal war

mardi 6 novembre 2007

Im Elsaß schrieb man bekanntlich Deutsch, als man in Brandenburg noch Slawisch sprach. Die älteste deutsche Wochenzeitung kommt aus dem Elsaß (“Straßburger Relation” von 1609), die älteste deutsche Apotheke ist die Straßburger Hirschapotheke (1262/1268), das erste stehende deutsche Theater (1566) stand im Elsaß. Nicht zuletzt befand sich im Elsaß für sehr lange Zeit der höchste deutsche Kirchturm, der Münsterturm des Straßburger Münsters. So ist es auch gar kein Zufall, wenn die Elsässer für lange Zeit besonders stolz auf ihr Deutschtum waren, zumal das Straßburger Banner auch oft als deutsches Reichsbanner benutzt wurde. Wer weiß das heute noch in dem so korrekt von allem Volksstolz wegerzogenen Deutschland? Wehe dem, der die Geschichte noch kennt und sie nicht verschweigt! (Das gilt für die Deutschen in Deutschland wie im Elsaß gleichermaßen…)

Früher wußte man im Elsaß noch, daß Deutschland da ist, wo Deutsch gesprochen wird. In seinem “Dictionarium latino-germanicum” definierte der Straßburger Peter Dasypodius (bzw. Rauhfuß, gest. 1559) das Wort “Germania” wie folgt: “Das gantz Teutschland, so weit die Teutsche Spraach gehnt.”

Durch die Wirren des Dreißigjährigen Krieges wurde das Elsaß je länger, desto mehr an die französische Königskrone herangerissen. Es war zunächst keine schöne Zeit. Die Franzosen raubten und mordeten. Die Reichsstadt Hagenau wurde mehrmals abgeschliffen und abgebrannt. Die Einwohner der Reichsstadt Türckheim im Oberelsaß fielen gar einem generellen Gemetzel Turennes zu Opfer. Aber die Elsässer hielten lange noch treu zu ihrem Vaterland. Anstatt für den König in Versailles zu beten, hat so manch ein Priester und Pfarrer, wie jener zu Ensisheim, weiterhin für den deutschen Kaiser gebetet: “Domine salvum fac Leopoldem Imperatorem!” Das angeordnete Gebet für “Ludovicum Regem” wurde ignoriert. Bis zur Französischen Revolution war das Elsaß faktisch deutsch geblieben. Die Zollgrenze war oben in den Vogesen, nicht unten am Rhein. Der Handel mit dem Deutschen Reich kannte keinen Zoll. Das änderte sich erst mit der Französischen Revolution. Da fing man auch etwas systematischer an, die deutschen Ortsnamen zu französisieren. Da fing man überhaupt an, alles Deutsche zu bekämpfen. Man sollte die deutsche Tracht ablegen, man sollte die deutsche Sprache mit der französischen austauschen.

Indessen: Die Elsässer, vor allem die Landbevölkerung, blieben in der Regel ihrer Sprache und ihrer Identität treu. Sie stemmten sich gegen die Französisierung. Und wenn es sein mußte, erstürmten sie auch schon einmal ein Schulgebäude, um dort die französische Literatur aus dem Fenster zu werfen und sie den Flammen zu übergeben. Leider hatte die städtische Aristokratie in der Regel bedauerliches Wohlgefallen an der fremden französischen Sprache, die man (mit süddeutschem Akzent!) mühevoll über die schlecht eingeschulten Lippen brachte. Gewiß hatte man sich im Elsaß nach der Französischen Revolution an so manche Gallikanismen gewohnt. Und: sofern man sich den aufdränglichen Wünschen von Paris beugte, genoß man auch die republikanische Freiheit. Diese Freiheit hatte allerdings ihren Preis: die Selbstverleugnung.

Es stimmt indessen: Mit der dahingehenden Zeit sahen nicht wenige Elsässer in Frankreich ein neues Vaterland, das “Adoptivvaterland”, wie es ein bekannter Elsässer im 19. Jahrhundert formulierte. Das eigentliche Vaterland blieb aber Deutschland. Um nicht gegen das eigentliche Vaterland in den Krieg ziehen zu müssen, ist so manch ein Elsässer nach Nordamerika ausgewandert, wie man in Nordamerika nachlesen kann.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Preußischen Verwaltung fügten sich die Elsässer nach 1871 nach kurzer Zeit ohne größere Probleme in das 2. Deutsche Reich ein. 1890 war das Elsaß wirtschaftlich integriert, politisch auch. Die Wahlthemen sind ab 1893 hauptsächlich die klassischen Nationalthemen, wie anderswo in Deutschland auch, und dies gegen den vehementen Versuch der wenigen Frankophilen, von Deutschland trennende Themen zu den Wahlkampfthemen zu machen.

Die Frankophilen erfuhren bei den Landtagswahlen von 1911 ein regelrechtes Fiasko. Sie waren nur noch bedeutungslose Außenseiter in der elsässischen Parteienlandschaft. 1914 war das Elsaß eine wahrhaft deutsche und deutschbewußte Provinz. Nicht wenige Elsässer meldeten sich damals freiwillig an die Westfront, um dort gegen Frankreich zu kämpfen. Einer dieser freiwilligen Elsässer war der große Widerstandskämpfer Julius Leber. (Später kämpfte er an der Ostfront). 1918 wurde das deutsche Elsaß ohne Volksbefragung an Frankreich geschlagen. In den Zwanziger und Dreißiger Jahren des vergangenen 20. Jahrhunderts wurde das Elsaß durch immense antifranzösische Unruhen heimgesucht: Die Elsässer stemmten sich gegen die gnadenlose Französisierung. Sie wählten gar politisch Gefangene zu ihren Abgeordneten in Paris, wo letztere unter dem Tumult des Plenums in der verhaßten deutschen Muttersprache redeten.

Nach 1945 ist den Elsässern dieser gesunde Mut vollends verloren gegangen. Die Franzosen benutzten die Gunst der historischen Stunde, um alles Deutsche zu verteufeln. Die Elsässer wurden in der französischen Schulen vollkommen umgeschult und entpersonalisiert. Man raubte den elsässischen Kindern ihre Identität und entriß sie ihrer angestammten Kultur. Ab den Siebziger Jahren erfuhr die deutsche Sprache im Elsaß einen gewaltigen Einbruch. Heute spricht nur noch eine Minderheit deutsch. Man ist im Elsaß heute stolz darauf, nicht mehr die Sprache der eigenen Väter verstehen zu können. Die über tausendjährige elsässisch-deutsche Kultur ist für die heutigen Elsässer ein siebenfach versiegeltes Buch. Der « Alsacien » ist eben kein Elsässer mehr.

Frankreich hat dem Elsaß die historische Identität geraubt. Frage: Könnte Europa dem Elsaß diese Identität zurückbringen? Und wenn ja: wie?

Quelle : http://www.politik.de/forum/geschichte/104269-das.html

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Autonomie, vite!

lundi 17 décembre 2007

Les marchés de Noël se sont installés dans nos villes alsaciennes. Les meilleurs prévisions nous promettent la venue de plus de deux millions de touristes pour la période de décembre qui est devenu le meilleur mois pour le tourisme en Alsace. Les élus, les professionnels se frottent les mains. Cette année sera en plus booster par l’arrivée du TGV. Tout semble donc aller pour le mieux dans notre beau pays. Malheureusement en prenant la peine de dépasser l’euphorie ambiante, une toute autre vision des choses apparaît qui pourrait bien dans les mois et les années qui viennent prendre l’allure de lendemains qui déchantent. Le sapin enguirlandé ne doit pas cacher la forêt. En effet l’Alsace est au centre de grands bouleversements à la fois économiques, géopolitiques et identitaires. La vrai question est de savoir si notre pays, ’s Elsàss, a bien pris la mesure des enjeux pour l’avenir.

Le TGV EST est en cela symptomatique du problème alsacien. Les élus ont des têtes tellement réjouies par ce TGV qu’on en oublierait presque que nous sommes la dernière région française à en profiter, pour la capital européenne que Strasbourg prétend incarner il n’y a pas de quoi être fier. Cette ligne est la seule financée en grande partie par les collectivités locales et quand on sait que le prochain TGV au Maroc sera financé pour moitié soit 4,5 milliards d’euros (!!) par la France on ne peut pas s’empêcher de se poser des questions sur les priorités françaises. Comble de l’ironie l’Alsace a financé une LGV qui s’arrête en Moselle!). Le ridicule ne tue pas encore, c’est une chance.

La deuxième phase du TGV Est débutera en 2010. L’objectif étant de relier Paris à Strasbourg en 1h50 à l’horizon 2014 contre 2h20 actuellement. Au printemps dernier, RFF, le propriétaire du réseau, avait pourtant avancer la date de 2009. Cette 2ème phase devra équiper d’une ligne à grande vitesse le tronçon Baudrecourt (Moselle)-Vendenheim. Le TGV EST aura alors atteint pleinement son objectif et l’axe ferroviaire à grande vitesse France-Allemagne sera achevé et le réaménagement de la gare et du pont ferroviaire de Kehl devrait être achever en 2010. Ouf…Mais pour l’heure les financements ne sont toujours pas bouclés.
Cette situation est scandaleuse mais bizarrement aucune voix ne s’est élevée en Alsace. À croire que nos élus n’ont rien compris aux enjeux vitaux pour notre Heimet. Visiblement cette affaire du TGV a été prise par le mauvais bout. Au lieu de défendre en priorité notre ancrage rhénan et notre place stratégique à la pointe occidentale de laMitteleuropa, les élus se sont vendus à une conception purement française et parisienne des transports. Une fois de plus les intérêts vitaux de l’Alsace ont été bradé au profit d’une servilité aveugle au concept jacobin. Le résultat n’est pas glorieux, il est même honteux au regard des incroyables années de retard et du manque de vision européenne au départ du projet. Au lieu d’être dans un rôle d’éclaireur et de courageusement défendre l’impérieuse nécessité d’ouvrir les transports à l’Europe, les politiques alsaciens se sont contentés de faire les suiveurs de la politique française. Cela seul démontre leur nullité sans nom.
Mais au delà du TGV, quand on se place dans une perspective géopolitique européenne sur l’axe rhénan, la vraie situation de l’Alsace est révélé au grand jour. Dans le cadre français il est courant de rappeler que nous sommes une région riche (de moins en moins) et dynamique mais quand on se compare à nos voisins de Frankfurt à Zürich en passant par Basel et Stuttgart on se rend vite compte des insuffisances et des énormes faiblesses économiques, en infrastructures de transports et institutionnelles de l’Alsace et c’est encore plus criant pour Strasbourg. Il n’y a guère que le tourisme et la gastronomie pour sauver les meubles. Maigre consolation. Il faut se rendre à l’évidence sur cette axe rhénan nous sommes des nains. Comment changer le cours des choses ?

Pour commencer, et c’est la condition sine qua non pour changer de cap, il faut impérativement s’attaquer au cadre institutionnel. Il y a trop de centre de décisions en Alsace (sans compter ceux à Paris), il faut tout recentrer dans une stratégie rhénane et européenne. Il faut qu’un pouvoir fort qui pilote l’Alsace, bien plus que le Conseil Régional, mais un parlement et une administration alsacienne avec de réels pouvoirs et des moyens accrus, pour au minimum se mettre au niveau de nos voisins. C’est fondamental, mais dans la République française c’est de la science-fiction. Et pourtant il faut que cela change, il en va de notre avenir. Sans ce changement radical rien ne pourra être entrepris avec efficacité pour rivaliser avec nos frères suisses et allemands et ainsi prendre notre place naturel dans la monde rhénan au lieu d’être, comme aujourd’hui, à la traine des autres.

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Quand nous voyons l’Alsace aux mains des politiciens vendus aux partis parisiens, cette classe politique minable et servile n’ayant aucune vision politique pour notre Heimet. Depuis trop longtemps leur préoccupation première est de chercher l’investiture des partis républicains, ne rêvant que de postes ministériels ou de misérables strapontins dans les assemblées républicaines. C’est leurs seules ambitions et le malheur pour notre peuple. Notre pays nous fait mal.

Pour ces raisons nous demandons impérativement l’autonomie totale de l’Alsace. Cela n’a rien à voir avec un délire politique rétrograde dont nos adversaires aimeraient enfermer nos revendications. Au contraire notre démarche est très moderne et la seule susceptible de donner à notre Alsace les armes économiques, financière, institutionnelles, culturelles et identitaires pour tenir son rang en Europe et de se préserver au maximum des effets de la globalisation et de la mondialisation. Les alsaciens doivent comprendre que nous traînons la France comme un boulet, un poids mort de plus en plus lourd et insupportable qui nous empêche d’être qui nous sommes, où nous sommes. Oublions donc Paris avec l’espoir fou que Paris nous oublie un jour.

Derrière le Noël Alsacien qui décors joliment notre Heimet et malgré le caractère mercantile qui dénature cette période importante pour les tous les alsaciens, nous voulons pousser un cri de révolte qui nous l’espérons de tout notre cœur sera demain un cri d’espérance et de liberté pour notre elsässer Volk.

Freies Elsass!

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Einer von uns : Tomi U

vendredi 21 décembre 2007

Le magazine culturel Poly de décembre (disponible chez tous les marchands de journaux au prix de 4€) nous livre un bien bon cadeau de Noël : Tomi Ungerer en couverture… et une interview explosive, intitulée ‘Réanimer les consciences’, Il défend l’Elsassertum avec des mots très forts. Morceaux choisis:A la question  »Avez-vous le sentiment que l’Alsace a du mal à reconnaître ses propres talents? », Tomi répond :

« Vous savez, c’est une histoire très compliquée. Il y a ce nombrilisme incroyable et en même temps (…) si en Alsace on ne sait pas qu’on a du talent, c’est à cause de la centralisation parisienne. Si on n’est pas passé par Paris, vous comprenez, on n’est rien! On a été marqué par l’assassinat culturel français, après la guerre qui nous a complètement réduits. L’autre jour, j’ai dit au nouvel ambassadeur de France en Allemagne, à Berlin : ‘Vous savez, en Alsace, on a une chance, c’est de ne pas avoir besoin d’être reconnu à Paris, pour être connu en Allemagne, ou même à l’étranger.’ Ce qui est un peu mon cas. Pour nous, il est préférable d’aller à l’étranger que de monter à Paris. Moi, j’ai foutu le camp après la guerre. Deux ans après la guerre, j’en avais déjà marre des Français!

(…) C’est pas croyable, ce qu’on a comme talents en Alsace. (…) On pourrait imaginer que l’Ancienne Douane, à Strasbourg, serait réservée aux artistes de notre époque. Ca c’est un exemple typique. Naturellement, s’ils étaient connus à l’étranger, on les accueillerait au retour. En littérature, forcément, on a été ‘gallicisés’ comme des volailles! Malheureusement, la province joue le jeu de la centralisation. Là, il faut aller à Paris, mais moi j’insiste pour que mes livres soient publiés en Alsace pour prouver aux Français que nous aussi, on sait publier des livres. Il n’y a pas ce problème en Allemagne : Munich, Hambourg, Berlin, Francfort, toutes ces villes ont une importance égale.

(…) En Alsace, dans les collectivités, le budget de la culture est important. Ca n’est pas l’administration qui ne reconnaît pas le talent des artistes, c’est Paris! Là, avec mon musée, c’est presque une déclaration d’indépendance. (…) Pour obtenir certains résultats, il faut réanimer la conscience des gens. Et pour cela, il faut donner un coup de poing dans la cervelle. »

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Que reste-t-il d’européen à Strasbourg ?

dimanche 23 décembre 2007

Suite à l’élimination prématurée de la ville de Strasbourg qui se voyait déjà être couronnée du titre de capitale européenne de la culture 2013 et aux sévères critiques du jury déclarant »heureusement que vous avez l’Allemagne et la Suisse »* (tout est dit !), aux récentes attaques du pouvoir parisien dirigées contre les professions de foi bilingues prétextant l’économie d’encre et de cellulose, à la négation de l’existence de notre langue régionale, l’allemand par un vulgaire arrêté ministériel, à une convention quadripartite fort peu ambitieuse dénoncée par bon nombres d’élus de tout bord, ne sommes nous pas en droit de nous demander ce qu’il reste encore d’européen à Strasbourg et, par extension, en Alsace ?

Pierre Klein, philosophe et essayiste alsacien, militant actif pour la défense du bilinguisme, brise à travers cet article le mythe d’une Alsace intensément européenne et qui serait, comme du temps de Gutenberg, culturellement intégrée dans l’espace rhénan, situation faussement idyllique dont se targuent nos élus depuis un demi-siècle. Mais les faits sont têtus, l’Histoire parle d’elle même, n’en déplaise à notre égo! L’Alsace perdant brutalement son caractère alémanique a perdu de son caractère européen au profit d’un monolinguisme intolérant. Cette prise de conscience est impérative pour qui veut changer le cours des choses et guider l’Alsace vers une voie plus juste et plus respectueuse de son double héritage culturel. C’est l’énorme défi à relever pour la décennie à venir, un dernier sursaut, avant qu’il ne soit trop tard…

In varietate concordia !

En 1949, le Conseil de l’Europe tenait à Strasbourg sa première session, ville où il a été installé. Le choix de Strasbourg, qui fait suite à une proposition britannique, est très symbolique d’une volonté commune de paix, d’une union dans la diversité et du triomphe de la raison et du droit sur la folie meurtrière et fratricide. Parce que dans cette ville historique se sont heurtés et affrontés les nationalismes français et allemand et parce que dans cette ville se sont aussi rencontrées et fécondées la culture française et la culture allemande, la reconstruction ne pouvait que commencer à Strasbourg. A Strasbourg de relever le défi permanent qui consiste à demeurer pour l’Europe et le monde un symbole de démocratie, de vivre ensemble, de respect de l’altérité, de reconnaissance de la différence et de culture plurielle.

Mais Strasbourg tient-elle encore le symbole, tient-elle encore lieu d’exemple ? N’est-elle pas devenue, au fil des décennies, une simple ville de province ? L’ambition première, évidemment inavouée, n’était-elle pas d’en faire, avant tout, une ville comme toutes les autres villes de France ? Quelle image, quelle lisibilité Strasbourg se donne-t-elle d’elle-même, une image française ou une image européenne ? Dans quelle langue Strasbourg communique-t-elle ? Dans quelle langue y jouent-on au théâtre et y projette-t-on les films ? Dans quelle langue prêche-t-on à la Cathédrale (1) ?

La ville procède-t-elle de l’esprit européen, quand on sait qu’elle ne fait rien ou pas grand chose pour défendre et promouvoir sa langue première, la langue allemande, le bilinguisme et la culture bilingue ? Alors, Strasbourg, fière de son passé(2) et illustrant une francitude ouverte et plurielle ou Strasbourg, ville refoulant sa germanitude, repliée sur ses problèmes franco-français et satellisée par Paris ?

Strasbourg s’est-elle installée en Europe ou L’Europe s’est-elle installée à Strasbourg ? Mais où sont donc passées les langues d’Europe ? Que fait-on à Strasbourg de la devise européenne d’union dans la diversité ? Quelle est la contribution de Strasbourg au syncrétisme culturel européen, à l’interculturalité européenne ? Quelle occasion la ville donne-t-elle aux peuples européens de s’y rencontrer ? Strasbourg organise-t-elle annuellement une grande fête populaire de l’Europe et de sa diversité, une foire européenne du livre, un festival européen du film et/ou de la chanson, un prix européen de l’engagement politique, des journées européennes de la jeunesse, un colloque sur l’histoire de l’Europe et de ses membres… ?

Les réponses soulèvent l’ultime question. Strasbourg participe-t-elle réellement de l’Europe ?

Peut-on raisonnablement revendiquer le titre de capitale européenne lorsque l’on se contente du rang de simple ville provinciale d’un pays qui, à l’heure actuelle, ne pourrait plus adhérer au Conseil de l’Europe, faute de s’appliquer les principes de la démocratie culturelle qui en émanent (notamment la Charte européenne pour les langues régionales ou minoritaires et la Convention pour la protection des minorités). L’Europe ce n’est pas seulement ses institutions ou encore que le périmètre entre l’Orangerie et le Wacken. L’Europe doit être au cœur de Strasbourg et Strasbourg doit être le cœur de l’Europe. Aux politiques de s’en donner les moyens. Sans les institutions européennes et la Cathédrale, mais qui viendrait encore à Strasbourg pour y vivre l’Europe. Peut-être bien personne. L’Europe n’y est pas et son esprit n’y souffle pas vraiment. Il ne faudra pas verser des larmes de crocodile le jour où le Parlement quittera la ville. Strasbourg ne peut pas être une ville comme les autres. Au-delà d’être française, elle se doit d’être européenne.

Pierre Klein

(1) Rappelons qu’elle a été construite par et pour les habitants des deux rives du Rhin.

(2) Cela fait vingt ans qu’elle n’a pas de musée historique, de plus, elle n’a jamais songé à reconstruire son premier Hôtel de ville (gothique) symbole de ses libertés.

Publié dans Vivre l’Alsace n°5 (mai/juin 2006)

* selon France3 Alsace et DNA du 20/12/2007


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En douce

mercredi 16 janvier 2008

Permettre à la France de ratifier une bonne fois pour toute cette foutue charte européenne sur les langues régionales ou minoritaires, c’était l’objectif de l’amendement 13 présenté aujourd’hui par Marc Le Fur (député UMP des Côtes d’Armor), soutenu par une cinquantaine de députés de la même couleur dont 9 (sur 15 députés UMP alsaciens) pour l’Alsace. Dans la foulée, le groupe socialiste, par la voix d’une autre bretonne, Marylise Lebranchu, présentait l’amendement 12, qui comme son clone UMP, vise à « aménager » l’article 2 de la Constitution française qui affirme, au cas où on ne le saurait pas encore, le caractère monolingue de la République, art.2 alinéa.1 :  La langue de la République est le français (!)

Le microcosme parlementaire s’agite. Les échéances électorales sont proches. Chacun y va de son amendement, histoire de faire plaisir aux petits vieux bretonnants et autres glossophiles qui, après X tentatives infructueuses devant la chambre, garderaient toujours espoir. Allons-y gaiement, c’est pour marquer le coup! Le régionalisme, c’est tendance. Ça fait vendre. Nous les avons tous vu, nos chers députés (UMP), le poing dressé contre le coup de grâce que Paris a donné au bilinguisme, le ministre de l’Intérieur qui faillit interdire la langue de Goethe sur les professions de foi. La bête est morte de toute façon, faute d’ambition de nos concitoyens et de volonté politique.

Tous au garde-à-vous qu’ils sont! Notre premier ministre  »2 de tension » a exigé de ses députés de ne plus évoquer le débat sur les langues régionales minoritaires avant… le mois de mars (1), comprenez après les municipales. Mettez la en veilleuse, ce n’est pas le bon moment pour en parler. Ça n’est d’ailleurs jamais le bon moment! Des décennies qu’on nous bassine avec des incompatibilités consitutionnelles et autres excuses à la noix. Bref, les amendements 12 et 13 ne sont pas adoptés.

Ceux qui croient qu’un vulgaire gadget juridique, charte européenne ou loi française, sauvera une langue en déclin se trompent lourdement. La ratification de cette charte ne sera qu’un défouloir éphémère où s’élèveront les  »Hàn ihr gsähn, nous avions raison de nous battre, la France a cédé, demain sera différent ». Le changement? Foutaises! Bien aveugle celui qui ose affirmer que le protocole de Kyoto ou un Grenelle vert rendra l’air plus respirable pour nos enfants. Faire revivre une langue est une tâche bien plus immense que l’interdiction de la consommation tabagique dans les lieux publics dont on nous rabâche les oreilles.

Les promesses n’engagent que ceux qui y croient. Ce n’est pas que l’État français n’y croit pas, il n’en veut tout simplement pas, la situation actuelle est trop confortable pour lui. Les dés étant pipés, à quoi bon s’acharner. A nous autres de trouver autre chose.

1. Selon Agence Bretagne Presse

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Davantage d’Alsace

dimanche 20 janvier 2008

par Jean-Marie Woehrling, président de l’Institut du droit local alsacien-mosellan

En cette époque où la mondialisation semble dicter implacablement notre avenir, il est en temps de retrouver l’importance de la solidarité collective qui nous unit sur ce bout de terre entre Vosges et Rhin. Le moment est venu pour les habitants de ce pays de s’affirmer comme tels et d’en tirer les conséquences avec intelligence et fierté.

En effet, comme pour d’autres régions, la fierté d’être Alsacien constitue un facteur essentiel de bien vivre dans notre région ; il renforce la solidarité, l’efficacité et l’ouverture. Cette fierté mérite d’être portée par tous les Alsaciens quelle que soit leur origine ou leur histoire personnelle. Elle n’est pas exclusive, mais renforce au contraire l’attachement à d’autres niveaux (la France, l’Europe,…), l’engagement pour d’autres valeurs, (écologiques, spirituelles, l’action dans d’autres domaines (économiques, sociaux, …).

Nous ne prétendons avoir de recettes miracles pour résoudre les problèmes liés à la pollution planétaire, aux risques d’une crise économique mondiale, aux conséquences des migrations qui affectent des continents entiers, aux menaces d’un terrorisme globalisé, etc. Nous avons l’honnêteté de dire qu’à notre niveau, et même au niveau national voire européen, nous ne pouvons avoir d’influence limitée sur ces phénomènes. Mais nous pouvons changer beaucoup de choses dans notre région et au niveau de nos agglomérations. A défaut de prétendre faussement résoudre des problèmes insolubles, attaquons-nous à ceux qui sont à notre portée. Pour cela, revendiquons notre responsabilité pour notre région et donnons les outils appropriés.

L’expérience nous montre que les entités qui gèrent le mieux leurs affaires sont des unités de taille limitée : petits Etats, régions autonomes, entités fédérées. Nous le constatons tous autour de nous : les cantons de Bâle, les Länder allemands, le Luxembourg, se débrouillent mieux que nous, car leurs compétences sont plus larges. Un peu plus loin de nous, le Tyrol du Sud, autrefois, région pauvre tire très bien son épingle du jeu. Les petits pays comme l’Irlande et les Pays Bas sont plus réactifs que les gros. Nous pouvons en faire autant en Alsace si, au lieu de nous considérer comme une banlieue de Paris, nous misons sur notre personnalité propre, nous développons les attributs de notre région.

Il importe de mettre en œuvre les instruments qui peuvent nous permettre de nous réapproprier notre destin, de retrouver notre part d’autonomie. Cette question a une dimension individuelle mais aussi collective. Rien de pire pour les habitants de cette région de ne voir dans celle-ci qu’un territoire qu’ils « occupent », une circonscription du marché globalisé. Il s’agit de reconstituer autour d’un projet régional un sentiment de communauté entre tous les habitants de l’Alsace.

Nous n’avons pas de vision passéiste de cette personnalité ; nous ne rêvons pas à un retour à un âge d’or, ni ne nous plaignons des avatars de l’histoire. Mais il nous faut sortir d’une perception infantilisante de l’Alsace, de la folklorisation de son identité culturelle, pour affirmer un projet collectif qui met en valeur ce qui caractérise ce pays. Pour cela, il fait reprendre conscience de ce qui fait sa richesse. Une région qui n’a pas conscience de ce qu’elle est, d’où elle vient et ou elle va, qui n’est pas au clair avec sa personnalité, est privée de l’épine dorsale qui lui est nécessaire pour construire son avenir.

Nos avantages naturels résident dans notre tradition pluriculturelle et dans notre position transnationale. Ce qui a de tous temps fait la richesse de Alsace c’est la synthèse entre l’esprit latin et le génie germanique, entre les cultures française et allemande, c’est l’accès aux deux langues. La spécificité historique et géographique de l’Alsace est de participer à la fois aux héritages culturels français et allemand. Région française de culture allemande. Cette dualité n’est aujourd’hui plus une contradiction mais une richesse. Elle n’a pas dépassé, même si seulement une fraction de la population d’Alsace y a encore accès. Elle peut redevenir une richesse pour tous. Nous avons le devoir de sauvegarder cette dimension originale tout en l’ouvrant à de nouvelles influences, dès lors que celles-ci l’enrichissent et ne la détruisent pas.

Par héritage culturel nous n’entendons pas la préservation de traditions folkloriques qui, pour respectables qu’elles soient ne peuvent et ne veulent pas avoir une signification politique. Ce qui est en cause, c’est une conception de la société, un ensemble de valeurs qui ne sont certes pas exclusives mais fondamentales. Parler de valeurs est devenu un lieu commun. Nous entendons redonner sa force à cette démarche. Fidèle à la tradition humaniste de l’Alsace, nous n’hésitons pas à dire que la politique doit retrouver une dimension éthique. Celle-ci commande nos relations avec nos concitoyens et avec notre environnement. Nous croyons que l’attention à la dimension spirituelle fait partie de l’identité de cette région. Elle s’exprime par le statut particulier que les Alsaciens ont voulu conserver pour leurs Eglises, mais aussi dans la légitimité qu’ils attribuent aux préoccupations sociales et dans leur engagement pour la nature. Nous voulons renforcer les compétences locales qui nous permettent de mieux résister au matérialisme et à l’individualisme de la société ambiante (règlementation des fermetures dominicales, protection sociale, statut des religions, etc.). Nous voulons disposer des moyens d’orienter nos budgets locaux vers moins de consommation et de superflu et vers plus d’investissement dans l’humain.

A la base de notre stratégie régionale doit se trouver un projet linguistique. Le projet linguistique de l’Alsace n’est pas conçu comme un repli sur le dialecte. Il s’incarne dans l’idée de bilinguisme ouvert sur les deux grandes cultures européennes historiquement présentes dans cette région. Il vise la réalisation d’un modèle pédagogique qui permet en plus du français l’acquisition en profondeur de l’allemand standard. C’est un modèle qui enrichit toute l’Alsace, même ceux qui ne seront pas eux-mêmes bilingues, car il élargit l’horizon culturel et économique de la région dans son ensemble et constitue le cadre le plus favorable pour l’acquisition d’autres langues. Ce projet est en théorie approuvé par les autorités scolaires et par les autorités locales mais il est n’est pas mis en œuvre de manière effective. Nombreux sont les parents qui doivent constater que le souhait de voir leurs enfants accéder à un enseignement bilingue est rejeté pour toutes sortes de motifs par l’éducation nationale ou doivent constater que les filières créées ne bénéficient pas des conditions permettant leur succès.

De nombreux exemples étrangers nous montrent qu’un autre modèle pédagogique est possible. Pour cela il faut que les habitants de l’Alsace puissent exercer eux-mêmes leurs choix et leurs responsabilités sur le système éducatif. Notre institution scolaire reste enfermé dans un système bureaucratique et centralisé caractérisé par un taux d’échec croissant malgré l’investissement de moyens considérables. Seul le transfert d’un pouvoir d’initiative dans le cadre régional à de nouveau acteurs peut donner un nouveau souffle et une nouvelle efficacité à cet appareil éducatif. Une large compétence régionale en matière éducative, c’est le choix que nous faisons pour l’Alsace. Mais nous ne voulons pas substituer un monolithisme régional à un monolithisme national.

De vraies compétences bilingues et la restauration de la double culture, non pas seulement à l’Ecole mais dans la vie publique permettront à l’Alsace de concrétiser sa vocation rhénane et européenne alors que celle-ci reste actuellement largement théorique. La coopération transfrontalière stagne faute de connaître vraiment nos voisins dans leur langue et dans leur culture. Strasbourg revendique être une capitale de l’Europe alors que la pratique actuelle l’enferme dans une mentalité provinciale. Il nous faut une politique culturelle ouverte à 360 ° degrés et non inféodée à Paris.

De façon générale, nous voulons que soient données à cette région les compétences qui seront le mieux exercées à son niveau en laissant aux niveaux de l’Etat et de l’Europe les responsabilités qui leur reviennent légitimement. Nous voulons réaliser ce que tous les gens censés de cette région estiment nécessaire : une restructuration des institutions régionales, départementales et locales adaptée aux caractéristiques de ce territoire. Nous préconisons à cette fin d’utiliser les possibilités offertes par le droit existant pour obtenir une adaptation du cadre institutionnel de la région : nous voulons la création d’une nouvelle collectivité régionale avec une assemblée d’Alsace, la suppression des départements dont les compétences seront ventilées entre la Région et une dizaine de communautés urbaines ou d’agglomérations dans le cadre desquelles pourrait se réaliser une véritable décentralisation exempte de jacobinisme régional. Nous ne voulons en effet de concentration des pouvoirs et des ressources ni à Paris ni à Strasbourg, mais une organisation du territoire régional qui donne sa place à chacune des entités locales. Nous voulons pour cela réagir contre la concentration dans trois ou quatre villes de la région de la quasi-totalité des services hospitaliers, judiciaires, de secours, etc.

Les instances régionales et locales doivent disposer de pouvoirs qui leur permettent de définir à leur niveau d’une politique globale dans les domaines ou le patrimoine régional est menacé.
En dehors de la dimension culturelle, il est manifeste que la région est gravement atteinte au plan social et environnemental. Pour restaurer la cohésion sociale, il n’est plus suffisant d’invoquer une citoyenneté abstraite. Le cadre régional peut servir pour fonder une nouvelle adhésion, un sentiment de communauté, incarné dans un projet spécifique. La sauvegarde de ce qui reste de milieux naturels ne peut être atteinte que par une discipline sévère fondée sur une solidarité et sur une éthique collective régionale.

Ces ressources (compétences, discipline, éthique, etc.), bien d’autres entités de la taille de l’Alsace (et souvent encore plus réduites) en disposent. Ayons la lucidité et le courage de les revendiquer aussi pour nous. Commençons par en convaincre nos compatriotes Alsaciens. Le reste viendra de surcroît.

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Sherpa et Départements

vendredi 25 janvier 2008

Le psittacisme étant à l’art journalistique ce que la fourberie est à la pratique politique, l’ancien sherpa de François Mitterrand, l’inénarrable Jacques Attali, a donc remis son rapport au président Sarkozy. Le sherpa, non, non, ce n’est pas le guide de montagne des régions himalayennes, Mitterrand se contentait de la roche de Solutré, mais c’est l’ami du président qui gravitait déjà à l’époque dans les hautes sphères du pouvoir élyséen.

Le nouveau président, donc, en toute indépendance, avait demandé à l’ancien sherpa de présider une commission indépendante pour la « libération de la croissance ». Eh oui, contrairement à Chirac, la croissance est prisonnière et le très libéral et cosmopolite Attali, socialiste à ses heures perdues, veut la libérer. Jusque là tout va bien. La France, anciennement fille aînée de l’Eglise, pays des droits de l’Homme en titre, s’ouvre sur le monde.

Plus de flexibilité, plus d’immigration, plus de dérégulation, moins de frontières, le monde est un village, la mondialisation heureuse et le libéralisme, armé des certitudes de ses dogmes, dure avec les humbles mais si tendre avec les puissants, donne des leçons d’universalisme à une gauche franchouillarde dont il est désormais le seul horizon. Non vraiment, tout va bien.«Si certains ont été effrayés par le contenu de vos propositions, moi je les trouve plutôt raisonnables dans l’essentiel» fanfaronne le président de tous les Français.

« Sarkozy rejette deux propositions du rapport Attali » titre le Figaro. Trois cent seize propositions, trois cent quatorze proposition de bon sens, en fait. Sarkozy ne veut pas qu’on touche au principe de précaution. Soit. C’est la première proposition rejetée par notre président omniscient.

La deuxième est la suppression des départements. On ne sait pas toujours ce qui se passe dans la tête d’un homme, ancien sherpa ou pas. Monsieur Jacques Attali aurait pu décréter les marées noires bénéfiques à la faune et la flore de Bretagne, monsieur Jacques Attali aurait pu proposer le référendum d’initiative populaire, la sortie de la zone euro ou l’indexation de la rémunération des élus du peuple sur le taux d’inflation. Non. Monsieur Jacques Attali est un visionnaire, monsieur Jacques Attali est un artiste. A deux mois des municipales, et donc aussi des cantonales, il remet en main propre au président de la république une et indivisible un rapport proposant gentiment, entre trois cent quinze autres propositions, de supprimer les départements. Départements qui avaient précisément été crées dans le but de saucissonner et de détruire les anciennes provinces, provinces qui préexistaient au royaume de France, et dont certaines étaient de véritables nations. Supprimer les départements c’est donc, de fait, reconstituer les anciennes provinces que la République a eu tant de mal à effacer !

Si notre sherpa a pu formuler une telle proposition, proférer une telle absurdité, c’est certainement que perdu dans une vision purement technocratique et rationaliste du monde, il a simplement oublié que son travail et la vision du monde qui l’anime ne constituait pas à réanimer le sentiment d’appartenance régional ou national, mais simplement à œuvrer à son extinction progressive. La France peut s’ouvrir sur le monde, la France peut verser des larmes de crocodiles quand une culture se meure au fin fond de la planète, mais la France une et indivisible ne peut reconnaître l’existence des cultures dites « régionales » en son sein, puisqu’elle s’est précisément construite sur leur négation.

Les élus de notre belle République, rompus à l’orthodoxie républicaine et rendus alertes par les échéances de Mars, n’ont pas oubliés, eux, sur quoi s’est fondée la République. Marianne (qui d’autre entre nous, avec un nom pareil) nous apprend en effet que la plupart d’entre eux jugent simplement « absurde » la suppression des départements. Et c’est Sarkozy lui-même, bon prince et pédagogue en chef, qui nous en explique la raison : «Je ne crois pas que les Français sont prêts à renoncer à la légitimité historique des départements».

Oui, la légitimité historique des départements, si ce n’est pas du niveau des armes de destruction massives de son copain W, on doit être tout près. «Ce n’est pas une question de peur. C’est une question de priorité. (….) Dans un monde qui est devenu un village, cela coûte beaucoup plus cher de perdre son identité que d’accumuler des strates de collectivités». Et dire que j’avais la vague impression d’être alsacien. Eh bien non. Non, non. Je suis du six huit. Mon identité c’est le six huit! Pas même le six neuf. Non, le six huit. Le monde est un village et mon identité, vous savez, celle que je ne veux pas perdre, c’est le six huit. Ça va certainement sans dire, mais ça va tellement mieux en le disant. Allez, noch a mol, mon identité c’est le six huit.

Alors quoi ? Sarkozy est un bouffon tragique ? Nos politiques sont des carriéristes rompus à la langue de bois et acquis à l’air du temps ? Certes. L’actualité politique ressemble étrangement à un cirque. Mais la politique est chose sérieuse, et nous ne devrions pas la laisser plus longtemps aux mains de nos réprésentants sans revendiquer avec force notre souveraineté.

Référendum et initiative populaire, liberté d’expression, fédéralisme, subsidiarité, si la souveraineté populaire a un sens, nous devons bien reconnaître, nous autres Alsaciens, que nous ne sommes que très moyennement souverains.

Et pourtant la terre tourne, nous restons lucides et déterminés, des clowns plus ou moins pathétiques jouent leur rôle dans des ministères et devant les caméras. Nous sommes les spectateurs. Et nous ne sommes pas dupes.

Les acteurs ne le savent certainement pas. Notre sherpa du moment n’est pas au courant. Mais c’est pourtant ainsi : ils sont nus devant nos yeux. Et c’est pourquoi, malgré tout ce cirque, nous demeurons libres. L’avenir est ouvert.

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Prise de conscience

mardi 19 février 2008

C’est un débat plutôt insolite qui a eu lieu vendredi soir dans cette enceinte -la communauté de communes d’Altkirch- où d’ordinaire on discute davantage ordures ménagères, éclairage public et eau potable. Un débat insolite mais véritablement de fond et qui tombait pile quelques jours à peine après que le tribunal administratif de Strasbourg ait examiné l’affaire du bilinguisme au collège de Seppois-le-Bas. D’ailleurs, il faut reconnaître au député-maire et président de la com-com, Jean-Luc Reitzer, le mérite d’avoir transformé ce qui devait se cantonner à une intervention d’un quart d’heure en une discussion riche de près de 1h30.La perte du dialecte et son corollaire direct, la non maîtrise de l’allemand standard est une des conséquences de la dégradation de la situation de l’emploi dans le Sundgau. Voire LA conséquence quand on parle du travail frontalier dont on sait qu’il représente jusqu’à 80% des actifs d’un village dans certains coins du Sundgau comme le secteur de Ferrette.C’est en substance la vérité qu’a assenée Stéphane Cheref, directeur de la maison de l’emploi du Sundgau et de St-Louis. Exit donc le débat sur l’anglais qui serait incontournable ! Non ! Ici, dans le Sundgau, pour travailler en Suisse il faut parler l’allemand ! Bien entendu, Stéphane Cheref ne s’est pas contenté de balancer cette affirmation sans preuve. Ce technicien que l’on ne soupçonnera pas de sympathies « Rot un Wiss » puisqu’il n’est pas dialectophone et qu’il était auparavant en poste en France dite de l’intérieur, a appuyé son propos sur une étude menée par la maison de l’emploi. Aujourd’hui, des statistiques démontrent donc ce que certains disent depuis longtemps mais avec la désagréable impression de prêcher dans le désert.Les entreprises suisses n’embauchent plus les Sundgauviens car ils ne parlent plus l’allemand.

« L’économie suisse est au vert, mais les entreprises recrutent des Allemands »

« Tous les indicateurs de l’économie suisse sont au vert. Mais aujourd’hui, la reprise économique en Suisse n’a plus de répercussions automatiques sur l’emploi dans le Sundgau. Les entreprises préférent recruter des Allemands. Jusqu’à peu, les frontaliers français dominaient largement dans le nord-ouest de la Suisse. Mais aujourd’hui, Français et Allemands arrivent à peu près à égalité. On compte 31 000 frontaliers français et 29 000 frontaliers allemands. Cette proportion n’était du tout la même il y a quelques années seulement. Deux raisons expliquent le phénomène. Elles sont d’ailleurs étroitement liées.Premièrement, on constate une inadéquation totale des qualifications des frontaliers français. Ils sont trop peu qualifiés. Et puis, raison la plus grave : les frontaliers français ne parlent plus ni l’alsacien et ni l’allemand. C’est aussi simple et aussi dramatique que cela », a martelé Stéphane Cheref face à un auditoire interloqué, médusé et qui -peut-être ?- se sentait… coupable. Coupable car devant la théorie statistiquement démontrée, les élus se sont peut-être dits qu’il avaient « loupé le train ». Qu’ils n’avaient peut-être pas saisi que la langue était bel et bien un enjeu économique majeur. Peut-être même plus important ou au moins équivalent à celui des… routes. Et assurément bien plus déterminant que de sempiternelles et vaines discussions sur un hypothétique développement touristique ou d’obscures animations socioculturelles ! Coupables peut-être aussi d’avoir raillé les rares qui, comme le conseiller général de Hirsingue Francis Demuth, ont sans cesse dit et redit tout l’intérêt du bilinguisme. Et dont force est de reconnaître aujourd’hui qu’ils avaient tout simplement raison ! Et même qu’ils menaient un combat avant-gardiste et certainement pas réactionnaire, passéiste ou encore -comme soupçonnaient (accusaient ?) certains pseudopatriotes d’un autre temps s’estimant dépositaires du savoir- carrément nauséabond car nostalgique d’une période noire ou plus exactement brune de notre histoire !

L’Education nationale au banc des accusés

Ils avaient raison car même si l’on peut légitimement contester le fait que les classes bilingues soient la panacée, ils avaient au moins compris que le Sundgau devait tendre vers un bilinguisme parfait s’il veut sauver son économie en grande partie dépendante de nos voisins helvètes. Car c’est bien du bilinguisme dont il s’agit dans cette affaire. C’est du moins de cela dont il a été âprement débattu lundi soir. Un débat qui pour la première fois a peut-être donné le sentiment que les esprits évoluaient sur ce sujet tabou. Un Jean-Luc Reitzer qui longtemps se montrait quand même relativement frileux ou du moins peu disert sur cette question, a par exemple répété plusieurs fois lundi soir combien « capitale est aujourd’hui la maîtrise des langues étrangères en matière d’économie ». « C’est vrai, la France est à la traîne. Lorsque j’ai l’occasion d’assister à des échanges internationaux entre lycée d’Altkirch et des établissements danois, allemands ou finlandais, je reste impressionné par la maîtrise parfaite à la fois de l’anglais et de l’allemand de ces lycéens étrangers », a commenté le député-maire qui a confié avoir pris la mesure du problème l’année dernière lorsqu’il a du assurer la médiation à l’école primaire de Seppois-le-Bas où la filière bilingue s’était trouvée brutalement interrompue faute d’un enseignant disponible pour dispenser les cours en allemand. « Ce n’est pas toujours un problème de volonté politique. Parfois on manque tout simplement de moyens humains, c’est-à-dire de personnel capable d’enseigner en allemand. Quant à la situation locale, c’est vrai que nous perdons la pratique de la langue allemande et que nous n’avons peut-être pas su en évaluer les conséquences ».Rebondissant sur les propos du député, Claude Kayser, élu d’Aspach, s’est montré lui carrément incisif envers une institution qu’il connaît pourtant bien pour en avoir été durant une partie de sa vie professionnelle. « L’Education nationale a tout fait pour casser la filière bilingue. Aujourd’hui on en est au point de se retrouver à la barre du tribunal administratif, c’est lamentable ». Un avis auquel l’altkirchois Albert Kraft opposa l’argument classique des « anti-bilinguisme » : à savoir que ces classes là ne s’adressent qu’à une minorité pour ne pas dire une élite. « Il faut arrêter d’injecter des moyens dans ces classes bilingues et initier une vraie politique d’apprentissage des langues pour tous ».

Le débat est aujourd’hui posé

En tous les cas, d’accord ou pas d’accord avec l’enseignement bilingue, d’accord ou pas d’accord sur la manière de l’initier, le débat de lundi soir au sein une communauté de communes dont ce n’est absolument pas la compétence, témoigne au moins que l’affaire du bilinguisme dans le Sundgau quitte aujourd’hui les sphères partisanes pour s’imposer comme une question fondamentale. Et si la fameuse maison de l’emploi dont la pertinence a été et reste contestée par pas mal d’élus qui n’y voient qu’une nouvelle strate technocratique n’aura servi qu’à cela, ce sera déjà énorme.

Julien Steinhauser  DNA  dimanche 17 fév. 2008

Après lecture de cet article qui a le mérite de mettre au jour les réalités alsaciennes, la première chose qui me vint à l’esprit est: alea jacta est! Le Sundgau était il y a quelques années encore un bastion de la dialectophonie (ou germanophonie !) au même titre que le pays de Saverne, l’Outre-Fôret (Wissembourg) et l’Alsace bossue (Krummes Elsass), elles d’expression francique. Plus le temps passe, plus la situation linguistique générale s’uniformise pour atteindre les taux lamentables déjà constatés depuis longtemps dans les grandes villes alsaciennes. Il suffit de regarder autour de soi, le bilinguisme est devenu inexistant, restera figé sur des plaques de rues, tristes mémoriaux qui sont loin d’être le signe du renouveau de la langue mais bien plus le chant du cygne. La langue régionale est réduite à un simple pidgin qui ne trouve plus qu’une place insignifiante sur la chaine publique, en VOST SVP !

Il est intéressant de constater que dans ce monde marchandisé à l’extrême, la sauvegarde du bilinguisme n’est soutenue que part un seul et unique argument de poids : l’économie et principalement l’économie transfrontalière. Les Alsaciens, citoyens et contribuables de ce gros dinosaure froid et irréformable qu’est devenu la France, dont l’économie est de plus en plus mise à mal et dont la balance commerciale atteint des déficits record, auraient-ils fin pris conscience que le bilinguisme est un enjeu bien plus important et vital que la gestion du tri sélectif des ordures ménagères (sic) ? A la sortie de ce long coma qui aura duré plus de 60 ans, les conséquences vont être catastrophiques et risquent bien de frapper là où ça fait mal. Le porte-monnaie!

Par reniement de soi et par simple lâcheté, on occulte totalement l’argument culturel, défendu avec tant d’ardeur par quelques irréductibles Alsaciens tendance « Rot un Wiss » considérée par les biens-pensants d’autrefois et les opportunistes d’aujourd’hui comme une tare héritée d’un passé douloureux. N’empêche que ces possédés avaient raison tant sur diagnostique que sur le remède, mais ne dit-on pas que nul n’est prophète en son pays ?

Car la question de fond n’est pas de savoir ce que l’on gagnera avec la mise en place d’une politique (mesurée) en faveur du bilinguisme mais bien ce que nous avons perdu après toutes ces années d’inaction.

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Zweisprachigkeit in der Praxis: das Elsass im Rücklauf

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dimanche 2 mars 2008


Am Samstag den 27.Oktober 2007 wurde im Ökomuseum zu Ungersheim das 21. Kolloquium der französischen Regionen für Regionalsprachen eröffnet. Wo, auf nationaler Ebene einige Fortschritte auf diesem in einem zentralistischen Staat so sensiblen Gebiet, festgestellt werden konnten, scheint es einmal mehr im Elsass an Unternehmungsgeist zu fehlen. Zwar nicht bei den Eltern aber sonst überall. Wenn man allerdings die Resultate auf nationaler Ebene zu Rate zieht, muss leider doch festgestellt werden, dass der jakobinische Staat immer noch Triumphe feiert, in einer Zeit in der es, in aller Welt, nach Autonomie wenn nicht nach Selbständigkeit schreit.

Nur 53000 zweisprachige Schüler im Lande

In Frankreich sind es also bisher nur 53000 Schulkinder, die einen zweisprachtigen Unterricht geniessen, davon nur 68 % im öffentlichen Schulbetrieb! Das Baskenland schneidet dabei am besten ab, wo 51 % der Schulen einen zweisprachigen Unterricht gewähren. Ob Herr Delobel, Präsident der FLAREP (Fédération pour les langues régionales dans l’enseignement public) recht hat, wenn er behauptet : “Auf nationaler Ebene besteht keine bedeutende Blockierung, also ist es eine einfache Frage des Wollens, namentlich seitens der Gewählten” lassen wir mal dahingestellt. Wenn er aber schon einen Unterschied zu machen scheint, zwischen einer “bedeutenden” und einer wohl “unbedeutenden” Blockierung, so muss doch was an der Sache sein. Dass die Gewählten nicht so einschreiten wie sie sollten, ist eine andere Frage, aber in diesem Punkt geben wir Herrn Delobel recht. Im Elsass soll die Situation des zweisprachigen Unterrichts durch ein Abkommen Staat-Region geregelt sein, oder werden, “das klar als weniger ehrgeizig, ja selbst als rückläufig angesehen werden muss, im Vergleich zu den Zielen, die in anderen Regionen angestrebt werden”. Sicher ist, dass unsere Gewählten auf diesem Gebiet eine verwerfliche Vogel-Strauss-Politik praktizieren. Aber es hängt doch zu mindestens 50 % vom schlechten Willen der zentralen Schulbehörde ab ob eben ein zweisprachiger Unterricht gepflegt wird oder nicht. Im Elsass sind es eben nur 15885 Schulkinder denen ein zweisprachiger Unterricht in der öffentlichen Schule erteilt wird.

Die Weigerung der Schulbehörde

So wurde die Weigerung der Schulbehörde – also weder die der Eltern noch die der Gewählten – in Pfirt (französisch Ferrette) eine zweisprachige Sexta zu eröffnen aufrecht erhalten mit dem Segen des Verwaltungsgerichts. Die Eltern können da lang erzählen, Altkirch sei zu weit von Pfirt, der zweisprachige Unterricht sei in Pfirt angekurbelt worden mit dem Versprechen konsequent weitergeführt zu werden. Das Rektorat erachtet eben, dass die Gründung einer zweisprachigen Sexta für 11 Schüler in Pfirt ein “Vorzugsregim” ware und will diese Klassengründung auf zwei Jahre verschieben, zum Schulbeginn 2009, wenn die gegenwärtigen 11 Schulkinder die Hälfte von dem was sie heute intus haben, vergessen haben werden : mange ta choucroute et tais-toi! Gott sei Dank lassen die Eltern nicht locker und sind entschlossen in dieser Affäre bis zum Staatsrat zu gehen, um, wie die Präsidentin der Elternvereinigung sagt, das nationale Schulwesen dazu zu zwingen die versprochene pädagogische Kontinuität zu gewährleisten.

Wer wird da noch behaupten, dass die Schulbehörde, das Rektorat, das von Paris aus geleitet wird, nicht alle Stecken die sie nur finden kann in die Räder des zweisprachigen Unterrichts steckt, um ihn endgültig zum Stehen zu bringen ? Dazu sei noch bemerkt, dass wenn besagte elf Kinder nach Altkirch gingen, um weitere Fortschritte in ihrer Muttersprache zu machen, sie um 6,25 Uhr bereits in Pfirt den Bus nehmen, also spätestens um dreiviertel sechs aufstehen müssten und erst am Abend um 18 Uhr wieder in Pfirt wären. Das mutet der Rektor ohne mit der Wimper zu zucken, unseren Kindern zu!

Wenn man bedenkt wie wichtig im heutigen Europa und in der heutigen Welt die Kenntnis einer zweiten Sprache ist, bleibt man ratlos vor der Sturheit eines Landes, eines Volkes, einer Verwaltung, die behaupten unser Vaterland zu sein. Die uns seit dreihundert Jahren der Möglichkeit berauben diesen Trumpf auszuspielen und eine Sprache zu erlernen, die zudem unsere Muttersprache ist. Und zu dieser Vergewaltigung müssen alle herhalten, die Gewählten, der Rektor, das Gericht und wohl noch der Staatsrat mit der Staatsverfassung ! Ein Skandal der zum Himmel schreit.

Gabriel Andres

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Camille Dahlet

jeudi 6 mars 2008

«L’Alsacien est un européen; il n’a pas le sentiment d’attachement national à la patrie française. Il ne peut pas en avoir, car il considère l’idée française de patrie comme une idolâtrie, comme une mystique que notre sens ne peut comprendre. Aussi la question alsacienne-lorraine trouvera sa solution seulement quand les poteaux frontières auront été brisés et que les Etats-Nations auront disparu. L’Alsacien renoncera avec joie à la France pour prendre part aux Etats-Unis d’Europe !»
Camille Dahlet, autonomiste alsacien, 1928

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Le bilinguisme électoral illégal?

mercredi 19 mars 2008

Voici une brève analyse de la décision du Conseil d’Etat rejetant le recours dirigé contre la décision par laquelle le Ministre de l’Intérieur a supprimé la diffusion d’exemplaires supplémentaires en allemand des professions de foi et des affiches des candidats aux élections politiques.

Le Conseil d’Etat a reconnu que depuis 1919 l’ensemble des élections a fait l’objet d’instructions ministérielles ou de décisions explicites ou implicites des autorités permettant aux candidats de joindre à leur déclaration en français envoyée aux électeurs, une traduction en allemand de celle-ci et d’accompagner les affiches en français prévues pour les emplacements officiels d’une seconde affiche identique rédigée en allemand, ces documents rédigés en allemand étant remboursés dans les mêmes conditions que celles prévues pour les déclarations et affiches en français. Par ailleurs le Conseil d’Etat a admis que, par les mentions figurant dans le mémento publié fin 2007 à l’usage des candidats aux élections municipales de mars 2008, le Ministre de l’Intérieur doit être regardé comme ayant abrogé les instructions antérieures autorisant en Alsace et en Moselle la prise en charge d’un exemplaire en allemand, en plus de l’exemplaire en français, des documents électoraux.

Cependant le Conseil d’Etat a affirmé que le régime antérieur à l’instruction attaquée était contraire aux dispositions du Code électoral qui n’en font pas mention (article R 29 et R39). S’agissant donc d’un régime illégal, le Ministre de l’Intérieur était tenu d’abroger ce régime. Dès lors, les arguments tirés de l’incompétence du Ministre de l’Intérieur de l’existence d’un vice de procédure et d’une erreur manifeste d’appréciation sont inopérants, ce qui veut dire que, même si ces arguments sont fondés en droit, ils ne peuvent justifier l’annulation d’une décision que le Ministre de l’Intérieur était légalement tenu de prendre afin de ne pas poursuivre l’application d’un régime illégal. Dans ces conditions, le Conseil d’Etat a rejeté la requête.

Cet arrêt est critiquable à plusieurs égards. S’il est exact que le régime particulier à l’Alsace et à la Moselle de traduction en allemand des documents électoraux n’est pas mentionné dans les articles R 29 et R 39 du Code électoral, il n’en résulte pas pour autant que ce régime est illégal. Le Conseil d’Etat déduit du seul fait que ces modalités particulières ne figurent pas dans le Code électoral pour retenir leur illégalité. A ce compte, nombres de dispositions du droit local non codifiées seraient illégales pour ce seul motif. Le seul fait de formuler clairement une telle argumentation suffit pour établir son inconsistance. En réalité il faut rechercher si, au moment où ce régime particulier a été institué, les auteurs de ces directives disposaient de la compétence pour adopter une telle règle. Or, il est admis de façon générale que ce régime particulier a été institué en 1919 par le Président du Conseil, Ministre de la Guerre. Cette autorité était effectivement compétente pour prendre une telle mesure en raison des pouvoirs exceptionnels qui lui avaient été confiés sur les « territoires désannexés ». Par la suite, cette règle n’a plus été remise en cause et est donc restée en vigueur, de la même manière que sont restées applicables bons nombres de dispositions prises par le Président du Conseil sur la base des mêmes pouvoirs. Le fait que, par la suite, cette directive n’a pas été codifiée, ne lui a pas fait perdre sa valeur. Les instructions ultérieures des ministres de l’Intérieur successifs, confirmant l’application de ce régime dans les trois départements de l’Est, n’ont pas constitué des décisions nouvelles mais se sont borné à reconnaître la validité de cette instruction antérieure. Quoi qu’il en soit, le Ministre de l’Intérieur n’avait pas compétence pour modifier ou supprimer ce régime qui relève aujourd’hui du domaine du décret. Il est donc pour le moins curieux de considérer comme légale l’abrogation de ce régime par une autorité incompétente au motif que ce régime serait devenu, on ne sait quand, illégal. Tout au plus, aurait-il été fondé de refuser d’appliquer un régime illégal et aurait-il dû engager son abrogation selon les règles de procédure applicables.

La suppression de ce régime de traduction en allemand des documents électoraux a eu comme conséquence qu’à de rares exceptions ces documents sont désormais rédigés exclusivement en français, même si aucun texte, ni aucun principe, n’exclut la faculté de recourir à une autre langue dans ces documents. C’est ainsi un des derniers vestiges du bilinguisme public qui disparaît en Alsace. De nombreux élus se sont émus de cette situation et ont exprimé des protestations. Le recours devant le Conseil d’Etat ayant été rejeté,la seule action encore possible consiste pour les parlementaires alsaciens à déposer une proposition de loi ou un amendement à un texte législatif tendant à rétablir le régime abrogé.

Culture et Bilinguisme d’Alsace et de Moselle, le 14 mars 2008

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Idiots utiles

mardi 8 avril 2008

L’opération était digne d’un poisson d’avril. Ce mardi 1. avril, une poignée de parentsmonolingues d’enfants eux aussi monolingues de la maternelle de Buhl (Guebwiller/Gawiller) se sont donnés rendez-vous pour manifester contre l’ouverture prochaine d’une classe bilingue. Sur les 4 classes monolingues, 1 disparaitra au profit d’une classe bilingue d’une vingtaine d’élèves, engendrant une moyenne de 30 bambins dans les classes monolingues. Trop pour les parents d’élèves, ce qui peut se comprendre. Mais de là à remettre en cause le bilinguisme, c’est aussi de trop pour nous. L’éternel argument fallacieux est laché (et c’est bien le seul):  »il n’est pas acceptable que le développement souhaité et souhaitable du bilinguisme se fasse au détriment des autres classes (monolingues) » [1]. Qu’on se le dise, la politique linguistique Canada dry menée localement ne s’apparente en aucun cas à une mesure violente ou d’une tentative de germanisation/défrancisation forcée, fantasme encore ancré dans bien des crânes! Rien à voir avec ce que nos parents et grands-parents ont dû subir après-guerre par simple bêtise et intolérance. Passer du jour au lendemain d’une langue naturelle (Muttersprache) à une langue étrangère (Fremdsprache). Révolue l’époque où il était interdit de  »cracher et de parler alsacien » et  »chic de parler français ». Nein, Einsprachigkeit ist kein Vorteil mehr.Zweisprachigkeit ist die Zukunft Elsass und Europas. Cependant, le deux poids, deux mesuressubsiste! Arrêtons l’hypocrisie et ce reniement systématique de soi. La langue française se porte elle, plutôt bien. Celle qui crève dans l’indifférence la plus totale, c’est l’alsacien, unserElsasserditsch, l’allemand d’Alsace et bien entendu, sa forme écrite, le Hochdeutsch.

Une mère s’est malencontreusement invitée parmi les manifestants et a osé brandir le charmant message suivant:  »Pourquoi privilégier l’enseignement bilingue? L’Egalité on l’enseigne petit, non? » Sauwitzig! Heureusement que le ridicule ne tue pas.

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En Alsace, on a encore un peu de pétrole à Pechelbronn mais des idées, gar nix! Les troubadours strasbourgeois, last Elsässer standing also known as H. Dreikaus & R. Siffert, aimeraient aussi leur  »Bienvenue chez les Ch’tis ». Bah voyons! Notre Roscher régional se verrait sans doute bien dans le rôle de Doni Bohn, Alaman primitif, rustre et alcoolique retranché dans son Willerthal ne jurant que par Gottverdammi.  »Un film qui permettrait de nous enlever cette image de boches » [2], déclare t-il. De Roschi het racht, l’Alsace ça schmeckt encore trop le Teuton mais n’est-ce pas cela que le touriste d’outre-Vosges recherche? Par ses propos, notre Kulturpapst en chef comme d’habitude courbe l’échine et se fait finalement complice de l’uniformisation linguistique. Wer schweigt, stimmt zu! Enfin tant que ça paye les bananes…

Quant au film de D. Boon qui est, reconnaissons le, une adorable comédie, il n’est malheureusement que l’arbre qui cache la forêt. Le picard (ou ch’ti) est-il encore une réalité aujourd’hui? Des dialectes, il en restera quelques bribes de vocabulaire ici et là prononcéesavé l’accent. Rappelons aussi à nos lecteurs que le film a été tourné à Bergues/Bergen, localité flamande dont l’identité a sciemment été occultée par les médias. Il n’y a pas de place en France pour la langue et la culture des  »boches du nord », pas plus pour ceux de l’est.

[1] In L’Alsace, édition du 2/04/2008
[2] In DNA, édition du 29/03/2008

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En attendant le 7 mai…

jeudi 24 avril 2008

Le texte qui suit, présenté ce matin par Euskal Konfederazioa, fédération regroupant des associations militant en faveur de la langue basque, est issu d’une plate-forme créée il y a un mois, dans le but de demander au Gouvernement français de prendre des mesures en faveur d’une reconnaissance officielle des langues régionales. La plateforme est composée de divers mouvements et associations œuvrant en faveur des langues minorisées présentes sur le territoire français, à savoir :

- Anem Oc (Occitanie),
- Conseil Culturel de Bretagne (Bretagne),
Culture et Bilinguisme d’Alsace et de Moselle (Alsace),
- La Federacio (Catalogne), Lofis, Tikouti,
- Association des Enseignants certifiés de Créole (La Réunion),
- Parlemu Corsu (Corse),
- Euskal Konfederazioa (Pays basque).

C’est la première fois que ces acteurs se réunissent au sein d’une plate-forme.

Manifeste pour un statut légal des langues régionales de France

La préservation de la diversité linguistique et culturelle est un enjeu majeur pour l’humanité.

Du fait de l’absence de politique publique, et faute d’un statut légal, nos langues sont particulièrement menacées dans leur transmission et leur développement.

Depuis plus de trente ans les organismes internationaux et européens (Parlement européen, Conseil de l’Europe, Conférences sur la sécurité et la coopération en Europe, Nations Unies, Unesco) n’ont cessé de rappeler l’importance des langues dans le patrimoine de l’humanité et d’inciter les États à prendre des mesures efficaces pour assurer la défense et le développement des langues, spécialement des langues régionales ou minoritaires.

Paradoxalement, la France « Pays des droits de l’Homme », mène depuis trop longtemps une politique linguistique négative envers les langues autres que le français présentes sur son territoire. Aujourd’hui encore, elle refuse de ratifier la Charte européenne des langues régionales ou minoritaires (1992), elle détourne de son objectif l’article 2 de la Constitution (1992) pour l’utiliser contre les langues régionales et territoriales.

En pleine conformité avec les textes internationaux et européens nous pensons que :

- Dès lors qu’elles servent de moyen d’expression à des êtres humains, les langues sont égales.
- La valeur de toutes les langues est identique de même que la dignité des personnes qui les parlent.
- Elles ont toutes, en soi, les mêmes capacités de développement.
- Tous les locuteurs doivent être traités à égalité, avec le droit de recevoir et de transmettre, d’utiliser et de développer leur langue tant dans le domaine privé que dans le domaine public.

En application de ces principes, nous revendiquons l’adoption d’un dispositif législatif pour nos langues dans le droit français accompagné de politiques linguistiques volontaristes et efficaces sur nos territoires, fixant des objectifs à atteindre et dotées des moyens humains et financiers pour les satisfaire. Si chaque institution (Communes, Communautés de Communes, Départements, Régions) doit prendre en charge ce qui relève de ses attributions, il appartient à l’État d’adapter sa législation en conséquence (adaptation de la Constitution, loi spécifique, co-officialité de nos langues dans les territoires qui le demandent…).

Ces revendications ont pour unique but de permettre à nos langues de vivre et à ceux qui le désirent de les utiliser.

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2008 : Année Internationale des Langues !

EXEMPLES DE MESURES POUR UNE POLITIQUE DE NORMALISATION LINGUISTIQUE

Vie publique :

Adoption de mesures visant à assurer la présence de nos langues dans la vie publique et sociale. Par exemple: respect de la toponymie et mise en place de la signalisation bilingue. Encouragement à l’utilisation de la langue dans les lieux publics (services publics, administrations…) et dans la vie sociale (activités périscolaires, petite enfance, loisirs…).

Enseignement :

Offre généralisée dans tous les établissements scolaires, de la maternelle à l’université :
- D’un enseignement en immersion.
- D’un enseignement bilingue à parité horaire.

Intégration des apports de nos langues et cultures au socle commun de connaissances.
Développement d’un enseignement spécifique en direction des adultes, y compris dans le cadre de la formation professionnelle publique et privée.
Développement d’une politique d’offre généralisée au niveau de la formation permanente.

Médias :

Création d’un service public complet de radio et de télévision émettant dans chacune de nos langues.
Octroi d’une aide spécifique accrue pour les opérateurs privés (radios associatives, télévisions, presse, nouveaux médias) qui œuvrent à la diffusion de nos langues.

Création et développement de la culture :

Soutien à la création dans nos langues se traduisant par une politique spécifique en faveur de l’édition, du théâtre, du spectacle vivant en général, du cinéma et de la musique, afin de permettre à la population de découvrir des cultures souvent occultées.

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Un Printemps régionaliste!

mardi 6 mai 2008

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Le débat est clos

mercredi 7 mai 2008

Enfin, rede m’r nimm devun…

Christine Albanel, ministre de la culture, conclut le débat sur les langues régionales ouvert à l’assemblée nationale ce mercredi 7 mai 2008:

Le Gouvernement ne souhaite pas s’engager dans un processus de révision constitutionnelle pour ratifier la Charte européenne des langues régionales et minoritaires, et cela tout d’abord pour des raisons de principe. Le Conseil constitutionnel, dans sa décision du 15 juin 1999, avait en effet relevé que la ratification de la Charte supposait l’adhésion à son préambule, aux dispositions générales et à ses objectifs et principes, qui ne sont pas dépourvus de toute portée normative. La ratification de la Charte implique la reconnaissance, qui n’est pas seulement symbolique, d’un droit imprescriptible de parler une langue régionale, notamment dans la sphère publique. Ce droit, qui figure explicitement dans son préambule, est, comme l’a souligné le Conseil, contraire à des principes constitutionnels aussi fondamentaux que l’indivisibilité de la République, l’égalité devant la loi et l’unité du peuple français. Le problème va donc au-delà de l’articulation de la Charte avec l’article 2 de la Constitution : cette ratification engagerait notre noyau dur constitutionnel, qui interdit de conférer des droits particuliers à des groupes spécifiques, et qui plus est sur des territoires déterminés. D’ailleurs, l’expression de «minorité linguistique», qui tend à faire penser à des minorités opprimées, me paraît contraire à la philosophie et à la réalité de notre République.

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L’Alsace prend part au débat

jeudi 8 mai 2008

Pour la première fois dans l’histoire de la Vème République, le débat tant attendu sur les langues régionales de France a bien eu lieu à l’Assemblée nationale mais devant un hémicycle étrangement vide (départ en weekend anticipé?). La défense de diversité linguistique en France n’est apparemment pas assez vendeur pour la majorité des parlementaires hexagons. Qu’importe, ceux qui ne daignent représenter convenablement les intérêts de leurs concitoyens ont tort car nous, on a les noms de ceux qui font les cons!L’Histoire, pour le moins mouvementée, des relations politiques entre la capitale et l’Alsace nous démontre bien que les élites parisiennes, du haut de leur tour d’ivoire, ignorent prodigieusement les spécificités des provinces françaises. Nos courageux députés, lorsqu’ils ne font pas défaut au Palais Bourbon, sont là pour le leur rappeler! Les occasions demeurant rares, saluons le député PS strasbourgeois Armand Jung (on le sait partisan de la ratification par la France de la Charte des langues minoritaires contrairement au canal local UMP au garde à vous devant Sarközy) pour sa brillante intervention qui souligne la spécificité historique, linguistique et culturelle de notre région et lui donne sa véritable dimension, une dimension au-delà des frontières étatiques rigides et vieillottes, une dimension européenne!

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Depuis la Seconde guerre mondiale, une longue série de documents visant à reconnaître les langues régionales a été soumise à l’attention de l’Assemblée nationale. De propositions de loi en décrets et circulaires, des gouvernements de tous bords et pas moins de trois Présidents de la République, dont l’actuel, ont pris des engagements précis en faveur des langues régionales. À ce jour, pourtant, aucune de ces démarches n’a abouti. L’unité de la République serait-elle donc menacée, ou ne s’agit-il que d’un vieux centralisme jacobin ? Comment interpréter autrement la récente décision du ministère de l’intérieur de supprimer sans autre forme de procès la traduction des professions de foi en allemand en Alsace-Moselle ? Aucune raison, pas même financière, ne justifiait pourtant cette mesure blessante et inutile.

Outre qu’elles constituent un atout économique d’importance, les langues régionales, parlées par plusieurs millions de Français, sont à la fois populaires et littéraires. Jean Jaurès s’adressait souvent à la foule en occitan. En Alsace, la Révolution française s’est faite au cri de Freiheit,Gleichheit, Brüderliebe, et la Marseillaise était chantée en allemand, norme des dialectes alsacien et mosellan. C’est en alsacien que furent menées les grèves de 1920, de 1936 et de 1968 et, aujourd’hui, c’est en alsacien que les supporters soutiennent leur équipe de football, le Racing Club de Strasbourg ! Le premier poème rimé en allemand vient d’Alsace, de même que la première Bible allemande imprimée. Le premier roman populaire et le premier journal en langue  allemande ont été publiés en Alsace. Ces œuvres, au même titre que celles d’Aimé Césaire, enrichissent le patrimoine culturel français. Entre leur langue régionale et la langue nationale, les Alsaciens et les Mosellans peuvent s’entretenir et travailler avec cent millions de francophones et autant de germanophones. L’économie régionale s’inscrit dans le bassin rhénan, et l’alsacien représente un puissant atout économique. Songez que 12 % des actifs alsaciens travaillent en Suisse alémanique ou en Allemagne !

L’alsacien, parlé par 650 000 personnes, est l’une des langues régionales les plus répandues et les mieux transmises avec le corse – le taux de transmission familiale résiduelle est de 10 % de locuteurs d’une génération à l’autre. Hélas, à ce rythme, qu’adviendra-t-il des 10 000 derniers locuteurs en 2050, sachant qu’il faut 100 000 locuteurs environ pour garantir la survie d’une langue ?

Le cas de l’Eurodistrict de Strasbourg, Kehl et Ortenau, créé par MM. Chirac et Schröder, est symptomatique. Comment tolérer que les débats s’y déroulent avec l’aide de traducteurs ? Il y a trente ans à peine, l’Alsace fournissait l’essentiel du personnel germanophone de France dans l’enseignement, la diplomatie, l’armée ou les entreprises. Aujourd’hui, elle ne compte plus assez de germanophones pour satisfaire ses propres besoins !

À la veille d’une révision substantielle de la Constitution, il est impossible de ne pas envisager d’en modifier l’article 2, afin d’y faire référence aux langues régionales qui font partie intégrante de notre patrimoine commun. Voilà qui ouvrirait du même coup la voie à la ratification de la Charte européenne des langues régionales, signée par le gouvernement de M. Jospin.

Il n’y a pas de langue supérieure. La richesse de notre histoire commune réside précisément dans notre diversité. Reconnaître les langues et les cultures régionales, c’est accepter la place de l’autre. Ne pas le faire, c’est prendre le risque de réduire cette diversité à une situation unilingue et uniforme.

Si je me félicite de la tenue de ce débat, je mets néanmoins en garde le Gouvernement contre la tentation de faire miroiter de faux espoirs à nos concitoyens, sous peine de provoquer la déception, voire la révolte de celles et ceux qui attendent depuis si longtemps la reconnaissance par la République de leur spécificité linguistique.

J’ajoute, Monsieur le Président, qu’un premier pas vers cette reconnaissance consisterait à s’efforcer de prononcer correctement les noms des députés que vous appelez à la tribune!

Voir l’ensemble des interventions

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Un Printemps régionaliste! (2)

lundi 12 mai 2008

Bernard Wittmann (autonomiste et écrivain) et Charles Stirnweiss (actuel maire de Forbach,  e Luthringer!) retracent l’épisode oublié du Rot un Wiss flottant sur la cathédrale un jour de printemps 68.

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In Memoriam: Ferdinand Moschenross

dimanche 18 mai 2008


Libraire
Ancien membre du Mouvement Régionaliste d’Alsace-Lorraine
Rédacteur à ELSA, périodique autonomiste et fédéraliste bilingue
Fondateur de l’Elsass-Lothringischer Volksbund
Représentant alsacien à la FUEV/UFCE

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60 Jahre verbissener und zäher Kampf um Autonomie und Europa der Völker
M’r Heimatrechtler errinere uns àn!

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Collège de Ferrette: le T-Shirt de la Discorde

jeudi 22 mai 2008

Jusqu’où va-t-on descendre? C’est ce que l’on peut se demander après la lecture de cet article publié sur le blog de l’association culturelle Vosegus dénonçant le nième coup bas de l’Administration et de ses petits commissaires politiques contre l’identité alsacienne. Après l’interdit linguistique, ils s’en prennent, tenez-vous bien, aux signes extérieurs d’alsacianité! La suite parle d’elle même et résume la situation de névrose dont l’Alsace tarde à se libérer.

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Quelle est la différence entre les strings et nos T-shirts « Elsass« ? Aucune, les deux sont interdits au collège de Ferrette (Pfirt en alsacien). En effet, nous avons appris que les élèves étaient priés de ne plus se présenter au collège avec nos T-shirts « Elsass » ou « 110% Elsasser » sur le dos. Pire, les « dangereux » rebelles devront passer devant la principale ducollège pour une séance orale d’alsacien, histoire de voir s’ils maîtrisent le dialecte (!?). Question : s’ils maîtrisent effectivement l’alsacien seront-ils autorisés à porter les T-shirts? Voici un bien étrange traitement de faveur réservé à nos adolescents alsaciens. Les porteurs de t-shirts Italia, Algerie, Turquie, Brasil seront-ils aussi soumis à une épreuve linguistique, et les autres par exemple au look américanoïde, style gangsta de L.A. devront ils également réciter une petite prose en hip-hop style « ziva » des banlieues ?… bien sûr que non, seuls les porteurs du T-shirt « Elsass » subissent cette discrimination.

Ce magnifique T-shirt mettrait pourtant en valeur les formes de notre principale!

Finalement c’est une grande nouvelle et malgré le grotesque entourant cette affaire, cela démontre que même francisés les jeunes Alsaciens n’ont pas perdu leur attachement à laHeimet et nous comprenons bien que cela, après des décennies d’attaques virulentes et d’érosion de notre dialecte germanique, rend les petits soldats de l’Éducation Nationale fous de rage. Rappelons que le rectorat avait déjà refusé il y a quelques mois l’ouverture d’une section bilingue au collège de Ferrette obligeant ceux qui voulait continuer le cursus bilingue à se rabattre sur le collège d’Altkirch. Y aurait-il derrière ces brimades une volonté de faire du collège de Ferrette un exemple de normalisation forcée des jeunes Alsaciens et d’étouffer le peu d’identité qu’il leur reste encore? La coïncidence est ici frappante. Cette situation totalement grotesque et absurde éveillera peut être chez nos jeunes « rebelles » alsaciens la volonté de renouer avec leurs racines et faire revivre notre langue… ce serait un formidable bras d’honneur en direction de ceux qui veulent tuer unsri Sproch, s’Elsasserditsch. On devrait presque remercier madame la principale du collège de Ferrette. N’en déplaise aux dinosaures de l’Éducation Nationale, l’Alsace et les Alsaciens sont de retour!

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La plus grande poubelle de France dans le Krummes?

samedi 24 mai 2008

Communiqué de l’Association de Sauvegarde de la Vallée de l’Isch

Non au projet de décharge du Schwabenhof à Hirschland!

La vente de 95 hectares de terres agricoles du Schwabenhof (ferme située entre Hirschland et Schalbach) aux industriels du déchets serait une catastrophe tant écologique que sociale pour notre région d’Alsace Bossue. Au vu de la superficie qui est en jeux l’installation d’une décharge de classe 1 (càd lestockage de déchets industriels toxiques et dangereux) apparait plus que probable. Les dangers liés à la présence d’une décharge nous les connaissons malheureusement que trop bien à travers de la décharge d’Eschwiller qui est maintenant exploitée depuis 30 ans et qui est situé à 3 km du Schwabenhof :

- La qualité du sous sol argileux calcaire avec de nombreuses failles est loin de garantir l’étanchéité.
- L’air est pollué par le méthane émis par les déchets qui se décomposent. De fortes odeurs nauséabondes incommodent les riverains.
- Les nombreuses nappes et sources qui sont alimentés par les terrains du site sont contaminées.

Les exploitations agricoles voisines, leurs cultures et leurs élevages subiront toutes ces contaminations. Alors que l’Alsace Bossue est à 30% en agriculture biologique, où est la cohérence ?

15% des terres agricoles de Hirschland seront condamnées définitivement, alors que nous devrons assurer demain l’auto-suffisance alimentaire. La dépréciation foncière et immobilière touchera toute la région, plus personne ne voudra venir habiter dans un village entouré par des décharges ! La dévaluation est estimée au minimum à 30%. Le trafic routier va exploser, avec son cortège de nuisances sonores. Une centaine de camions par jour vont traverser nos villages.

Pour toutes ces raisons et parce que nous refusons de rentrer dans le Livre des Records comme la plus grande décharge de France, nous sommes fermement déterminés à empêcher la réalisation de ce projet.

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L’Oradour suisse

mercredi 11 juin 2008

Les Bockel, Nisand, Schneider sont en visite solennelle à Oradour-sur-Glane, lieu d’un drame de «dimension universelle» et objet d’un débat quasi-viscéral entre Alsace et Limousin. Certes, le geste est fort et appréciable. Mais iront-ils jusqu’à condamner-si ce n’est plus évoquer-le massacre de la population du canton suisse de Nidwald/Nidwalden commis le 9 septembre 1798 durant la Campagne d’Helvétie par les troupes françaises alors commandées par le général Schauenburg (d’origine alsacienne)? Assurément non, notre belle Marianne se garde bien de mettre au jour certaines pages noires de son Histoire et on la comprend!

C’est pourquoi nous pensons qu’il ne doit pas y avoir de mémoire sélective du crime, encore moins de course à l’idolâtrie. Souvenons nous donc un court instant de la Vendée, Guernika,NidwaldenTürkheim et de tant d’autres. Si transmission de l’Histoire, pas d’oubli!

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Extrait de Histoire de la confédération helvétique: Massacre de Nidwald
Geschichte der schweizerischen Eidgenossenschaft: Überfall in Nidwalden

Die (französischen) Sieger begingen unerhörte Grausamkeiten und Grauel. Sie erwürgten die Kranken, durchbohrten Töchter und Frauen mit den Bajonneten, nachdem sie dieselben entehrt hatten; sie spießten Säuglinge und warfen andere in die Glut des Brandes, welcher Häuser und Dörfer verzehrte; 414 Personen, unter denen 130 Frauen, Töchter und Kinder, kamen an diesem Schreckenstage um. Der Anblick dieser unglücklichen, mit Mut und Trümmern bedeckten Landschaft preßte selbst Schauenburg schmerzliche Klagen aus. Er theilte das Brod der Soldaten mit den die furchtbaren Scenen Ueberlebenden.

Les vainqueurs (français) se souillèrent par des cruautés et des abominations inouïes. Ils égorgèrent les malades, percèrent de leurs baïonnettes des filles et des femmes après les avoir outragées; ils égorgèrent des enfants à la mamelle et en jetèrent d’autres dans le brasier de l’incendie qui dévorait maisons et villages; 414 personnes, parmi lesquelles 130 femmes, filles et enfants, périrent dans cette affreuse journée. L’aspect de ce malheureux pays, couvert de sang et de décombres, arracha des pleurs de pitié à Schauenbourg lui-même. Il partagea le pain des soldats avec les survivants de ces scènes cruelles.

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‘s Krumme ìsch doch kein Drackhüffe!

lundi 16 juin 2008
Ils ont été plus de 3000 à braver la pluie et le vent ce dimanche 15 juin. 3000 à manifester contre l’implantation scandaleuse à Hirschland (Alsace bossue/krummes Elsass) de la plus grande décharge de France à ciel ouvert. 3000. Elus ou anonymes, riverains, paysans, autonomistes, amis de la nature, jeunes ou moins jeunes, ils ont tous dit à haute et unique voix «Non, Nein, Naa» au bradage de nos terres, à la clochardisation du Krummes, à la poubellisation de l’Alsace. En faisant flotter les couleurs historiques de l’Alsace Rot un Wiss, collant des affiches et fixant nombres de banderoles revendicatives. Ensemble, ils ont dit NON aux spéculateurs venus « de l’Intérieur » qui pensent que tout est négociable. Bravo encore aux 3000 courageux! Ne lâchons rien et ne laissons pas les autres décider à notre place.

De Kàmpf geht trotzdam wiederscht. Mr lohn unsr Landl nìt verhunze!

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Exit les langues régionales: la France au français !

mercredi 18 juin 2008

« Nos enfants parlent texto, il faut renforcer le français et ce n’est pas en faisant appel aux langues régionales », déclarait l’un des opposants aux langues régionales, Jean Pierre Fourcade, sénateur UMP lors du débat qui a eu lieu le 18 juin au Sénat à propos de la modification de la Constitution.

En effet, les sénateurs ont voté à la majorité de 216 voix contre 103 un amendement demandant le retrait de la référence aux langues régionales dans l’article 1 de la Constitution.

Lorsque la diversité linguistique et culturelle est prônée dans le monde entier, la France est plus nationaliste que jamais. Il s’agit d’un des derniers pays en Europe à refuser de donner une place officielle aux langues régionales. À l’heure où la France est épinglée par les rapports internationaux sur son traitement des problématiques minoritaires, elle ne montre pas le visage d’un pays tolérant, bien au contraire.

Le texte prévoyant l’inscription des langues régionales dans la Constitution avait pourtant été adopté à la quasi-unanimité à l’Assemblée nationale, mais au Sénat la majorité UMP, ainsi que les communistes, les centristes, les radicaux et quelques socialistes ont voté un amendement demandant son retrait.

Déjà avant-hier, l’Académie française estimait que les langues régionales étaient un danger pour l’identité nationale, estimant que l’exclusivité du français était nécessaire dans un pays qui n’aime ni la langue anglaise, ni les langues régionales, ni certainement les autres langues en danger dans la monde.

Doit-on en conclure qu’en France, l’identité ne peut être que française? Ce vote du Sénat est au moins une belle preuve d’un nationalisme farouche où la diversité n’a pas sa place. Alsaciens, Basques, Bretons, Catalans, Corses, Occitans… doivent-ils se considérer comme des étrangers?

Quelle : www.eurominority.eu

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Chroniques alsaciennes

lundi 21 juillet 2008

  • Après une longue partie de ping-pong entre députés et sénateurs, les langues régionales de France, qui ne bénéficiaient jusque là d’aucun respect si ce n’est d’une tolérance somme toute relative, sont désormais inscrites au patrimoine de la République. Mais n’en concluons pas qu’il suffit d’un article dans une Constitution pour maintenir un certain nombre de locuteurs ad eternam.  »Pour sauver une langue, il faut la parler! » (message culpabilisant à destination des parents dialectophones). Il s’agit bien d’un truisme dont sont tant friands nos élus alsaciens, mais autant faut-il permettre son expression dans l’espace public et mettre en place une politique linguistique digne de ce nom…
  • Hirschland: le projet de méga-décharge est définitivement abandonné, c’est ce qu’a annoncé le responsable de la société Villers Services. La mobilisation massive de population du Krummes et d’ailleurs contre le projet n’est certainement pas étrangère à ce retrait. Einigkeit macht stark… désormais, restons sur nos gardes!
  • Les jeunes filles alsaciennes et mosellanes incorporées de force dans leReichsarbeitsdienst (RAD) enfin reconnues comme victimes du nazisme. 5 ans de déracinement, de souffrances, des décennies de lutte pour leur reconnaissance et au final une maigre allocation (indemnisation) de 800€…
  • L’antibochisme s’exporte: le best-seller du « bouffeur de boches » Hansi « Mon village/ceux qui n’oublient pas » a enfin été traduit en… allemand. Bientôt disponible dans tout les Karstadt de Teutonie.  »Mein Dorf »… ‘s klingt doch hübsch!
  • Le sous-préfet Christophe Marx n’est pas contre la signalisation bilingue à l’entrée d’agglomération… mais pas sur les panneaux directionnels. La signalisation bilingue ne relevant que de l’aspect touristique. Fremd in eigenem Land! Une petite mutation sur l’Île de Beauté s’imposerait-elle?

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‘s Glückhämpfele

mardi 29 juillet 2008

In der Umgegend von Altkrich und überhaupt im Sundgau besteht bei den Bauern, der Gebrauch, dass sie an dem Tage, wo sie den letzten Weizen abmähen, das sogenannte « Glückhämpfele » schneiden. Das ist besonders eine Freude für die Kinder. Hat man den Weizen bald abgemäht, so lassen die Leute etwa 10 der schönsten Ähren stehen.Dann versammeln sich Schniter und Schnitterinnen um sie und verrichten leise ein kurzes Gebet. Darauf ergreift ein Kind eine Sichel und schneidet diese Ähren, während der Vater oder die Mutter die Worte aussprechen: « In Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes » in drei Zügen ab. Als die Ähren noch standen, legte der Vater einige Geldstücke zwischen dieselben, ohnen dass es die Kinder merkten. Nachdem sie abgeschnitten sind, springen die Kinder mit der grössten Eile auf den Fleck zu, wo die Ähren gestanden, und suchen das verborgene Geld auf.Das Glückhämpfele wird sodann nach Hause gebracht und hinter das Crucifix gesteckt, wo es das ganze Jahr über bleibt, um Gottes Segen auf die Familie herabzurufen.

Il existe chez les paysans du Sundgau une curieuse et pieuse coutume qui doit avoir une origine bien ancienne. A l’époque de la moisson on laisse debout une dizaine d’épis destiné à former ce qu’on appelle le Glückhämpfele (gerbe porte-bonheur). Lorsque la moisson est terminée, le père, la mère, les grand’parents, les enfants viennent s’agenouiller autour de ces épis réservés et disent à haute voix cinq pater et cinq ave. La prière finie, un des enfants prend une faucille et coupe le Glückhämpfele dans lequel on a eu soin de cacher préalablement quelques pièces de monnaie et des bonbons au grand bonheur des enfants. Puis leGlückhämpfele est porté à la maison et placé derrière le crucifix où il reste toute l’année afin que Dieu bénisse toute la famille.

In Elsässer Bilderbogen/Images alsaciennes 30

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Der Kampf geht weiter

jeudi 18 septembre 2008

Conscients du combat commun qu’ils mènent pour la Liberté et la survie de leur peuple, Bretons, Alsaciens, Flamands et Corses se rencontrent un 9 septembre 1927 à Rosporden (Cornouaille/Bro Kernew) et pour la première fois dans leur histoire se donnent une main fraternelle. Le 12 septembre se réunissent au congrès de Quimper/Kemper le représentant du Heimatbund d’Alsace-Lorraine Paul Schall, les Bretons Morvan Marchal (le père du drapeau Gwen ha Du), Olier Mordrel et l’autonomiste corse Petru Rocca. Ensemble, ils créent le Comité Central des Minorités Nationales de France visant à faire bloc face à la peste jacobine et défendre les intérêts des peuples minoritaires. 80 ans plus tard, les patriotes n’oublient pas le sacrifice de ces hommes. Le combat pour l’Europe aux 100 drapeaux continue et nous ne lâcherons RIEN. Breizh-Elsass, zwei Völker, ein Kampf um die Freiheit!

M. Marchal (à gauche) saluant P. Schall. Au fond, des militants de Breizh Atao

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Fusion départements/Région: une Alsace au rabais

mercredi 1 octobre 2008

Nos élus alsaciens (majoritairement UMP) ont applaudi et certains de nos concitoyens semblent s’enthousiasmer un peu trop vite suite à l’annonce du gouvernement d’une probable fusion départements/région qui se traduirait, à titre expérimental, par la création d’une assemblée unique, le Conseil d’Alsace. Rappelons que cette entité territoriale unique et historique est plébicitée par plus 90% des Alsaciens (sondage DNA 2007). Or il apparaît, sous couvert de décentralisation -en France de 2008, on ne parle ni de fédéralisme encore moins d’autonomie- que cette fusion sauce Sarkozy n’accordera pas plus de plus de pouvoir à l’Alsace. Il s’agit d’un plan orchestré par Paris et servant uniquement les intérêts de Paris! Pire, c’est bien une « départementalisation des régions » qui risque de voir le jour. Les propos de JF. Copé, prez’ des parlementaires UMP, sont assez éloquents:

« Parmi les pistes, il y en a une qui pourrait être intéressante à creuser, c’est celle qui consiste à imaginer qu’on ait une seule collectivité et que celle-ci soit composée d’élus ayant une assise territoriale, un peu sur la base des conseils généraux (actuels), mais avec des cantons dont la circonscription serait plus grande »

Tangotänzer ou comment avancer d’un pas pour reculer de deux! En perspective, redéfinition du système électoral -exit les conseillers régionaux-, découpage des circonscriptions, « transfert de compétences » couteuses de l’Etat à la Région et une Alsace départementalisée qui s’intègrerait parfaitement dans un bidule nommé Région Grand Est, un vieux mythe jacobin. Alors, heureux? Vous l’avez voulu cette fusion, la voilà! Circulez, y’a rien à voir!

Cependant le problème de fond n’est pas la fusion (on peut lui donner le nom et le contenu que l’on veut bien lui donner) mais bien la relation qu’entretient l’Etat français avec ses Provinces qui est, on le sait, loin d’être saine et productive. L’Etat français actuel à besoin des régions soumises pour assoir son pouvoir. C’est la condition sine qua non de sa survie. Et qu’importe que les systèmes politiques en Allemagne, en Suisse ou en Italie soient plus performants et plus démocratiques. Tel un rappel à l’ordre face aux tentations régionalistes (zelleriennes?) et qui résonne comme un terrible aveu, l’actuelle ministre de l’Intérieur Michèle Alliot-Marie déclarait au Congrès des Régions de France (à Strasbourg!):  »Je ne crois pas qu’on puisse passer d’un modèle jacobin à un fédéralisme qui n’est pas notre identité ». Alors qui peut encore croire à une (r)évolution politique et institutionnelle de la France? Vous, peut-être. Nous NON car nous savons à qui nous avons à faire en face!

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Eidgenössische Republik Mülhausen

vendredi 31 octobre 2008

“Alors que la plupart des peuples de l’Europe, notamment la France, aujourd’hui si fière de sa liberté, gémissaient encore sous le joug dégradant de la servitude, nous étions déjà des hommes libres (homines liberi et ingenui); alors que, ayant à peine conscience de leurs droits d’homme, ils vivaient sujets de princes grands ou petits, séculiers et ecclésiastiques, nous étions déjà les citoyens libres d’un état souverain et indépendant, capables de nous gouverner nous-mêmes…”

La suite, retraçant l’histoire de Mulhouse, ville libre d’Empire puis République membre de la confédération helvétique, ici:

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90 ans après, l’Histoire nous parle

lundi 10 novembre 2008

On nous adresse souvent le même reproche:  »Qu’avez-vous à vous plaindre Alsaciens-Lorrains, vous vous retrouvez toujours aux cotés du vainqueur! ». L’Alsace-Lorraine a été à travers les siècles un enjeu entre deux grandes puissances européennes et notre le cours de notre Histoire n’a pas été un long fleuve tranquille. Combien d’entre-nous comptent arrière-grands-pères, grands-pères, oncles, tantôt français, tantôt allemands, qui ont loyalement versé leur sang pour leur patrie du moment. Morts ou disparus loin de leur Heimet. Russie, Bessarabie, Normandie, Lettonie, Italie, Indochine, Algérie. Ils furent environ 30000 hommes à périr entre 1914-1918, 40000 en 40-45. Pour le reste, les survivants, ce sera le retour au pays, dans l’uniforme du vaincu, le sentiment de honte et le mutisme qui l’accompagnent. »Darinnen liegt begraben, so mannicher Soldat ». Le célèbre chant populaire d’antan  »O Straßburg » est là pour nous rappeler le lourd tribu payé par notre pays. Cependant, 90 ans après cette première boucherie moderne, qu’en ont retenu les Alsaciens?

Il y a chez l’Alsacien un défaut de mémoire que n’ont pas d’autres peuples conscients et fiers de ce qu’ils sont. Car notre Histoire complexe, peut-être trop difficile à assumer, a tout simplement été remplacée par une image vulgairement simpliste et partiale. Une image à forte dominance bleu-blanc-rouge. Les cérémonies hautes en (tri)couleurs, les discours patriotiques, les lettres de « Poilus » récités dans une langue inconnue de nos ancêtres, les Marseillaises chantées avé l’accent par les élèves de primaire sont là pour nous prouver que les Alsaciens-Lorrains, alors sous uniforme Feldgrau, sont morts le cœur français! Face à cette falsification, personne ne s’étonnera que sur nombre de cénotaphes d’Alsace-Moselle, est gravé pudiquement  »à nos morts » et non  »morts pour la France » comme c’est le cas outre-Vosges. L’Histoire, nous le savons, est toujours réécrite par le vainqueur mais ce vernis opaque, lui, se fend petit à petit puis fini par disparaitre. Tout n’est qu’une question de temps… du temps pour comprendre enfin notre Histoire et rendre hommage à ceux qui sont tombés.

Conscients des nationalismes destructeurs, nous appelons à la construction d’une Alsace émancipée, consciente de son Histoire à la fois riche et complexe, de son héritage culturel et de son importance géographique. Qu’elle devienne un pont entre l’Europe de l’Ouest et la Mitteleuropa, ancrée dans une Europe résolument fédérale et respectueuse des identités charnelles. Telle était la vision à la fois pacifique et moderne tant désirée par nos aïeux.Europa. Telle est notre destinée. Telle sera la voie à suivre pour nous et les générations futures. Tel sera le défi à relever. Treue Heimet! Elsass!

Müsst nur den Gedanken wagen
und ans andre Ufer sehn:
Tausend Brücken sind zu schlagen,
tausend Tore offen stehn

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L’alsacien, langue discriminatoire

vendredi 19 décembre 2008

Ce que nous rapporte Henri Scherb, président de l’association Heimetsproch un Tradition, est tout simplement édifiant! Non contents d’avoir bousillé totalement la langue naturelle des Alsaciens, c’est à dire l’allemand dialectal, ’s Elsasserditsch et sa forme écrite, l’allemand, voilà que les Jacobins ont décidé, par l’entremise de la HALDE (haute autorité de lutte contre les discriminations et pour l’égalité, basée à Paris et composée d’un gratin de parlementaires et haut-fonctionnaires nommés directement par le Président!), que le simple fait de souhaiter d’un candidat à l’embauche qu’il soit apte à s’exprimer en alsacien (bi uns ìm Elsàss!), est une discrimination, à l’égard d’autres candidats qui n’auraient pas cette capacité linguistique. Seules les langues nationales (allemand et français) seraient reconnues.
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Nos malheureux ancêtres, qui ont subit l’interdiction de s’exprimer dans leur propre langue (Sprachverbot) en 1940 puis en 1945, doivent se retourner dans leur tombe! L’alsacien, qui, en 2008, n’est pas au meilleur de sa forme, serait-il aux yeux de ces messieurs de la HALDE une sous-langue, un vulgaire patois sans avenir alors qu’à quelques dizaines de kilomètres, le Schweizerdeutsch est une langue de communication in-dis-pen-sable dont la maîtrise à assuré un emploi à des milliers de travailleurs-frontaliers du Sundgau? Pour ces champions autoproclamés de la « diversité », n’y a-t-il pas une formidable contradiction si ce n’est une volonté affichée de nuire et de casser le peu qu’il reste?
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Lorsqu’au nom de l’Egalité républicaine, on prive une population de sa langue historique, de sa culture, de son Histoire, n’y a-t-il pas là aussi discrimination? N’est-ce pas là une forme de racisme légal? Pire, il y a un mot tout trouvé, nous l’appelons ethnocide et nous nous étonnons chaque jour que la République ne soit condamnée pour ces faits inadmissibles et indignes de la  »patrie des Droits de l’Homme ». Jetzt langt’s, Finger weg von unserer Sprache!
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Halte à trop de HALDE

Cela ressemble à une mauvaise blague. Mais pas du tout ! Le proverbe qui dit que « l´enfer est pavé de bonnes intentions » se vérifie une fois de plus ! A moins que…

Voilà, je vous explique le problème: madame H.Schneider de Guebwiller gère une affaire d´entretien de plantes et décorations florales et arbustives pour les entreprises, usine, bureaux et commerces.L’entreprise travaille en Alsace comme au Pays de Bade voisin d´où la nécessité d´être bilingue. Madame Schneider, en Juillet 2008, fait une offre d´emploi à l´ANPE (Àrweitsàmt) de Guebwiller : « cherche personne parlant français et dialecte alsacien souhaité! ». Refus de l’agence qui d´après la « loi anti-discrimination » dont l’Autorité gardienne est la HALDE – Haute Autorité de Lutte contre les Discriminations et pour l’Egalité-, ne peut publier de demande qu’avec des langues nationales. Ce sera donc français-allemand, l’alsacien n´a pas voix au chapitre ! Il parait qu’il en est de même en Bretagne, en Corse…

J’ai téléphoné à un responsable de l´ANPE de Guebwiller, puis à la HALDE à Paris – 75009 – 11, rue Saint Georges. Une personne, qui ne peut donner à la rigueur que son prénom et ne veut pas connaître le mien, me répond que les conversations doivent être anonymes! Ce qui signifierait que rien ne serait vérifiable!? Cet « anonyme » me confirme la rigueur de la loi anti-discrimination avec interdiction des langues régionales… pour ne pas discriminer ! Voyons mais c´est bien sûr ! Alors, dans mon imagination débordante je vois surgir le spectre du « Jacobin sectaire» qui ne veut voir qu’une seule tête alignée et standardisée dans les rangs d’oignons des troupes supplétives provinciales.

Depuis le 21 juillet 2008, après de laborieuses péripéties, le Congrès a fait entrer dans l´article 75/1 de la Constitution l´appartenance des langues régionale « au patrimoine de la France ». Il est vrai que, habillés du « 75-parisien » nous sommes sous bonne garde ! Il faut se rendre à l’évidence : ceux qui ont pondu cette loi anti-discrimination n´étaient pas sans arrière-pensées… ! Il faut dire que ce nationalisme sectaire et borné nous aura empoisonné l´existence. Il nous prend d´une main ce qu’il fait semblant de donner de l’autre !

Cette loi prétend ainsi établir une distinction entre les « bonnes langues nationales »! et les autres; à interdire ou à éradiquer ? Nous fêtons le 60è anniversaire des « Droits de l´Homme », nous aimerions en voir la couleur ! Chez nous en France règne plutôt la Liberté conditionnelle, l’Egalité de façade et la Fraternité condescendante spécialement pour les langues régionales. Cette politique intolérante porte ses fruits, puisque rien que dans le Haut-Rhin plus de dix mille emplois ont été perdus en Suisse et en Allemagne, depuis l’an deux mille pour cause d´incompétence linguistique ! L’Education Nationale progresse dans la destruction des doubles cultures ! Quel gâchis et que de richesses perdues pour la France !

Revenons à notre demande d´emploi. Avec « l’Elsasserditsch » on est parfaitement compris en Suisse alémanique comme au Pays de Bade puisqu’on y parle le même dialecte alémanique rhénan. Faut-il avoir Bac + X, avec langue allemande renforcée, pour soigner les plantes alors que celui qui parle encore sa langue maternelle régionale n´a aucun problème de communication ou de compréhension. Pour parler et écrire en Hochdeutsch-allemand standard, il aura des complexes s´il ne l´a pas étudié ou pratiqué et ne posera pas sa candidature. Où est la promotion sociale ? Cette loi anti-discrimination doit être maniée avec discernement par la HALDE. Elle est sans doute nécessaire dans les recrutements pour la Fonction Publique mais elle crée des inégalités dans la vie quotidienne où les minorités régionales et leurs spécificités sont à respecter et à encourager en tant que « Patrimoine de la France ». Alors seulement la Haute Autorité pourra « répondre aux besoins sans discriminer… être davantage à l´image de la population et assurer son rôle d´intégration et de promotion sociale *».

Le 3 décembre 2008 la Commission des Libertés du Parlement Européen souhaite promouvoir les langues régionales et/ou minoritaires et « estime que le droit de parler et d´être éduqué dans sa langue maternelle est l´un des droits fondamentaux les plus basiques ».

Henri Scherb, Président de Heimetsproch un Tràdition

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Le Terroir alsacien menacé ?

lundi 23 février 2009

Que serait l’Alsace sans ses vins, sa bière, sa choucroute, sa charcuterie, ses bretzels, son beckaoffa, son schnaps et son eiercognac du Val de Villé ? A vrai dire, pas grand chose. Les maisons en colombages, les noms de nos villages et notre tradition culinaire reste des liens -et malheureusement les seuls- encore vivaces qui nous rattachent encore un peu à notre identité. Or, ce terroir est menacé par l’uniformisation menée ici et là par les lobbies industriels. Petit tour d’horizon.

En Hexagonie tout d’abord où l’on apprend que certains cépages traditionnels tels le riesling pourraient être cultivés dans d’autres régions de France et cela à partir du 1er août 2009. Fermez les yeux et laissez-vous porter par vos sens. Un Gewurtz Lussac-Saint Emilion AOC accompagnant délicatement une choucroute au poulet sauce curry… hmmmm, avouez que c’est tentant et tellement exotique ! Tout autant que le Chemin des Seigneurs (ex Herrenweg)Collection Terroir pinot gris de la très chic cave de Turckheim (encore eux), qui décida dans un pur esprit marketing de franciser ses crus. On se souviendra qu’il y a deux ans la Hongrie fit interdire, par décision de la cour européenne, l’utilisation du nom tokay (qu’il soit d’Alsace ou du Frioul). Le Tokay demeure une exclusivité hongroise.

L’Europe bruxelloise, sous couvert d’une politique hygièniste drastique, met elle aussi son grain de sel en limitant le taux de… sel dans les bretzels. 15 grammes par kilo de pâte pour la recette bavaroise, c’est trop pour les technocrates. Même le boudin blanc serait sur la sellette. Trop gras, trop salé.  »L’Europe c’est la liberté, laissez donc aux Bavarois leurs bretzels ! » à déclaré un député bavarois. Mais que font nos députés alsaciens à Paris et à Strasbourg/Bruxelles ? De la politique Canada dry ?

Enfin, la mondialisation s’effondrant provoque des ravages et les houblonniers alsaciens en font déjà les frais. En effet, prémisses de la crise et retour au protectionnisme oblige, ils sont lâchés par leur principal client américain Anheuser-Bush (Budweiser), racheté dans la foulée par InBev, le plus gros brasseur mondial (dont le slogan est  »The Best Beer Company in a Better World »). Ce ne sont pas moins de 400 hectares qui vont être tout simplement arrachés… la moitié de la production alsacienne.

Vous l’aurez compris, la réponse du berger alsacien au trucmuche mondialiste ne peut être que locale. Soutenez le tissu économique local, consommez alsacien, buvez une bière de printemps METEOR, un quart de Klevener de Heiligenstein ou une bouteille de Rouge d’Ottrott ! s’gilt !

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Mìr welle bliwe wàs mìr sìn

vendredi 20 mars 2009

Mìr welle bliwe wàs mìr sìn, nous voulons rester ce que nous sommes…
Luxembourg, petit pays mais grande fierté !

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